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Hai-Alarm: Diese Urlaubsziele sind gefährdet

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Hai-Gefahr herrscht mittlerweile sogar in Europa. Wir verraten, welche Urlaubsziele momentan besonders gefährdet sind. 

Beim nächsten Strandurlaub sollte man lieber noch mal GANZ genau hinsehen, bevor ins Wasser abgetaucht wird. Denn, die Sichtung von Haien wird nicht nur auf anderen Kontinenten, sondern auch im Mittelmeer immer häufiger. 

Weiße Haie im Mittelmeer

Im Mittelmeer gibt es tatsächlich seit Langem eine Population Weißer Haie, jedoch kommen sie nur in seltenen Fallen an die Küsten. Allgemein lässt sich sagen, dass Haie vor Hochseeinseln – also an Küsten, an denen das Meer sehr schnell sehr tief wird, eher vorkommen können. Besonders gefährdet sind daher beispielsweise Kreta, Sizilien oder die Balearen

Weiße Hai lauern besonders gerne vor den Küsten der Balearen.

Weiße Hai lauern besonders gerne vor den Küsten der Balearen.

© Getty
× Weiße Hai lauern besonders gerne vor den Küsten der Balearen.

Hai-Angriffe in Europa

Die meisten Hai-Angriffe in Europa, nämlich 15, hatte laut der Datenbank „International Shark Attack File“, Griechenland, gefolgt von Italien mit 13 und Spanien mit sechs. In Kroatien, Frankreich und Malta gab es jeweils fünf, in Großbritannien zwei und Zypern und Finnland jeweils einen. Die Chancen, einem Weißen Hai zu begegnen, sind allerdings sehr klein. Den letzten tödliche Unfall mit einem Weißen Hai im Mittelmeer gab es 1989 vor Italien.

Hai-Gefahr auf Mallorca

An einem Badestrand von Mallorca haben Anwohner vor einigen Wochen einen zwei Meter langen Blauhai gesichtet. In der Bucht Cala Llombards (Gemeinde Santanyí) war das Tier so nah an Land, dass es beinahe gestrandet wäre. Wie die "Mallorca-Zeitung" berichtet, kommen laut Anwohnern immer wieder jagende Haie in die Bucht, weil dort Tintenfische schwimmen. Für alle Mallorca Fans ist hier also besondere Vorsicht geboten!

Hai-Gefahr in Lignano

Auch im beliebten Lignano wurde diese Woche ein drei Meter langer Fuchshai gesichtet. Das Tier wurde von einem Schüler aus Udine auf offenen Meer gefangen. Er soll gerade mit seinem Vater für eine Fischfang-Meisterschaft geübt haben, wie italienische Medien berichten. Der 13-Jährige ließ den Fang wieder frei und verletzte sich dabei nicht. Im Unterschied zu den 90er-Jahren, als es noch Hai-Exemplare von 400 Kilogramm vor Lignano gab, seien in den letzten Jahren immer weniger Haifische gesichtet worden. Für Menschen sind Fuchshaie zwar ungefährlich, jedoch trotz ihrer Größe trotzdem erschreckend.

Shark Fin Cove in Kalifornien

Shark Fin Cove in Kalifornien

© Getty Images
× Shark Fin Cove in Kalifornien

Zehn besonders gefährliche Strände weltweit

In Amerika, Afrika und Asien sind Hai-Sichtungen Gang und Gebe. Nachstehend die weltweiten Küsten, welche besonders von Haien gefährdet sind:

  • New Smyrna Beach, Florida: Mit kilometerlangen weißen Sandstränden ist New Smyrna Beach in Florida das perfekte Reiseziel. Doch leider ist der Strand wenig einladend auch als „Welthauptstadt der Haiangriffe“ bekannt. Nirgendwo sonst auf der Welt werden so viele Menschen von Haien attackiert wie hier.
  • Bolinas Beach, Kalifornien: Bolinas Beach liegt nördlich von San Francisco. Im diesem Gebiet tummeln sich vor allem Weiße Haie gerne.
  • Kahana Beach, West Maui, Hawaii: Die meisten Hai-Angriffe auf Hawaii passieren auf Maui. In den Gewässern um die Inseln gibt es ungefähr 40 verschiedene Haiarten.
  • North Shore, Oahu, Hawaii: Hohe Wellen machen das Baden hier schwierig, weshalb man zum Schwimmen weiter raus muss. Doch Vorsicht: Vor der Küste lauern hier ganze Haischwärme.
  • Brisbane, Australien: Kein Strand in Australien ist wirklich sicher. Die meisten Attacken gibt es an der Ostküste. Die meisten tödlichen Unfälle passieren allerdings im Süden.
  • „Shark Alley“, Gansbaii, Südafrika: Die „Haigasse“ ist ein schmaler Durchgang zwischen zwei Inseln vor der Küste des Städtchens Gansbaai, östlich von Kapstadt. Hier lebt eine der weltgrößten Populationen Weißer Haie.
  • Kosi Bay, Südafrika: An der Kosi Bay lauern Zambezihaie. Hier reihen sich mehrere Seen aneinander und münden schließlich ins Meer. Besonders gefährlich: Auf Beutesuche unternehmen die Haie vom Meer aus Ausflüge in die fischreichen Süßwasserseen und Flüsse.
  • Umhlanga Rocks, Südafrika: Umhlanga Rocks ist ein beliebter Badeort. Seit den 60er-Jahren sollen Unterwassernetze die Raubfische von den Badegästen fernhalten.
  • Recife, Brasilien: Auch an den Stränden des WM-Austragungsortes Recife ist Vorsicht geboten. Mit ihrem fischreichen Korallenriff zieht die Stadt an der Nordostküste Brasiliens massenhaft Haie auf Futtersuche an. Im Bundesstaat Pernambuco, in dem Recife liegt, passieren die meisten Haiattacken in Südamerika.
  • West End, Grand Bahama Island, Bahamas: Hai-Angriffe sind in den Bahamas nicht selten. Bei der Grand Bahama gab es seit 1749 zwar nur eine Handvoll Hai-Unfälle, aber 20 Meilen vor der Küste liegt „Tiger Beach“, ein Ort mit sehr vielen großen Haien.
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