Vertrag läuft aus

Foda pokert um Zukunft

Vertrag des Deutschen läuft Ende November ab -nächstes Ziel: WM 

Nach dem Erfolg bei der EURO nahm sich Teamchef Foda Zeit für ein Interview mit oe24.TV. Ein Thema: seine Zukunft. Bis November hat er Vertrag. "Jetzt ist erstmals wichtig zu reflektieren. Was war gut, was hätten wir besser machen können? Dann muss ich überlegen, was ich in Zukunft machen möchte, was meine Ziele sind."

Nächstes Ziel: Quali für WM-Endrunde in Katar

Entscheidend ist wohl, ob dem Team die Quali für die WM-Endrunde in Katar gelingt. "Das ist unser nächstes Ziel", so der Deutsche, der die Arbeit beim ÖFB schätzt: "Es macht mir riesigen Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten, wir haben einen guten Geist. Es ist was Besonderes, erfüllt mich mit Stolz."

Vertrag. Geht es nach Präsident Leo Windtner, will der Verband noch länger mit Foda zusammenarbeiten: "Wir müssen auf der Leistungskurve aufsetzen, die wir hier bei der EM gezeigt haben, dann bin ich überzeugt, dass wir dieses Thema nicht mehr haben."  

Foda hofft auf neue Heimat  

Seit Jahren fordert der heimische Fußballverband: Es muss ein neues Nationalstadion her. Doch weder beim Standort (Wien) noch bei der Kostenfrage (bis zu 300 Mio. €) können sich Funktionäre mit den Politikern einigen. ÖFB-Boss Leo Windtner rechnet bei einem Neubau mit 150 Millionen Euro. Teamchef Franco Foda erneute seinen Wunsch nach einer neuen Arena: "Wir brauchen ein neues Nationalstadion, in dem wir zu Hause sind."

Vergleich. Doch will man eine ähnliche Super-Arena wie in Budapest, würde man mit der angedachten Summe nicht weit kommen. Zum Vergleich: Das Ferenc-Puskás-Stadion mit 67.155 Plätzen kostete stolze 556 Millionen Euro.  



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