Leipzig ohne Marsch gefordert bei Union

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Leipzig ohne Marsch gefordert bei Union

RB Leipzig muss in der Partie bei Union Berlin am Freitagabend erneut ohne Cheftrainer Jesse Marsch auskommen.  

Der Trainer des deutschen Fußball-Bundesligisten sagte am Donnerstag bei einer Online-Pressekonferenz, er fühle sich nach seiner Corona-Erkrankung fit. Es werde täglich getestet, einige Maßnahmen seien für ihn aber unverständlich. Marsch wirkte verzweifelt - auch weil es bei Leipzig sportlich nicht nach Wunsch läuft.

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Von Seiten seines Arbeitgebers fühlt sich Marsch (noch) nicht unter Druck gesetzt. "Wir hatten von Anfang an eine gute Verbindung und starkes Vertrauen. Wir reden offen und ehrlich miteinander", sagte der US-Amerikaner auf die Frage, ob er die Rückendeckung der Vereinsspitze noch spürt. Die wichtige Qualifikation für die nächste Champions-League-Saison ist mit dem derzeitigen achten Platz in Gefahr. Die Saison gleicht einem Auf und Ab, die Leistungen sind schwankend.

"Werde immer das Beste für den Verein geben" 

"Ich habe immer versucht, das Beste zu liefern. Man muss die Frage stellen, ob es nicht genau passt. Aber ich werde immer mein Bestes für die Gruppe, für den Verein geben. Nicht für mich", sagte Marsch. Es klang bereits wie ein erster Abgesang. Er habe Fehler gemacht, alle hätten Fehler gemacht, betonte der im Sommer von Salzburg nach Leipzig gewechselte Trainer. Beim Tabellensechsten in Berlin wird an seiner Stelle voraussichtlich Co-Trainer Marco Kurth an der Seitenlinie stehen.

Marsch will in der Hauptstadt "unser bestes Spiel der Saison liefern", wie er betonte. Konrad Laimer wird beim zuletzt auch bei den Profis von Corona geplagten Team in der Startelf erwartet. Bei den Hausherren wird Christopher Trimmel rechts außen beginnen. Union ist zu Hause in sieben Liga-Spielen viermal als Sieger vom Platz gegangen. Leipzig wartet auswärts nach sechs Antritten noch auf einen Sieg.