Olympia 2026

Nach Super-G-Sturz: Breezy Johnson sagt »Ja ich will«

Für Breezy Johnson hätten die Olympischen Winterspiele kaum emotionaler verlaufen können. Nach ihrem Triumph in der Abfahrt setzte die US-Amerikanerin noch einen ganz persönlichen Höhepunkt obendrauf. 

Beim Super-G musste die 30-jährige US-Amerikanerin zwar einen heftigen Sturz hinnehmen, doch der Tag nahm dennoch ein glückliches Ende: Direkt im Zielbereich ging ihr Freund Connor Watkins vor ihr auf die Knie. Johnson sagte unter Tränen Ja – und nahm damit nicht nur eine Goldmedaille, sondern auch einen Verlobungsring aus diesen Spielen mit nach Hause.

Als besonderes Symbol erhielt sie zudem einen Anhänger mit einer eingravierten Liedzeile von Taylor Swift: „Ehrlich gesagt, wer sind wir, dass wir gegen die Alchemie ankämpfen?“ Im Gespräch mit NBC zeigte sich die Speedspezialistin überwältigt: Sie habe zwar von einem Antrag bei Olympia geträumt, doch die Realität übertreffe ihre Vorstellung bei weitem. Auch Watkins zeigte sich erleichtert, dass alles wie geplant verlaufen sei. 

Outing 2022

Sportlich hatte Johnson in diesen Wochen bereits Geschichte geschrieben: Sie gewann Gold in der Abfahrt und ist zudem Weltmeisterin in der Abfahrt sowie in der Team-Kombination. In Cortina blieb ihr jedoch eine weitere olympische Medaille verwehrt. In der Team-Kombination belegte sie trotz Bestzeit in der Abfahrt gemeinsam mit Mikaela Shiffrin Rang vier, im Super-G kam nach dem Sturz das frühe Aus.

Privat hingegen konnte sie Olympia nicht erfolgreicher abschließen. Johnson, die sich 2022 öffentlich als bisexuell geoutet hatte und betonte, offen zu ihrer Identität stehen zu wollen, verlässt die Spiele nicht nur als Olympiasiegerin – sondern auch als Verlobte. Ein Happy End nach einem Rennen, das zunächst alles andere als glücklich begonnen hatte.

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