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Die traurige Wahrheit über Kuh-Milch

Glückliche Kühe produzieren Milch, die wir dann in Form verschiedenster Köstlichkeiten genießen. Glauben wir gerne!

Die glückliche Kuh grast auf Almen, bekommt immer das beste Futter und wandelt dieses wiederum in Milch, die uns gesund hält, stärkt und ebenso glücklich macht. Dieses Bild ist in unserem Konsumenten-Köpfen gut und tief verankert. Es stimmt und stimmt auch nicht. Denn es gibt auch unglückliche Kühe, die ihr Leben lang tagein tagaus Milch in rauen Mengen produzieren müssen. Milch produzieren Kühe grundsätzlich für ihre Kälber. Doch den Jungtieren wird mitunter sehr früh die Milch ihrer Mütter vorenthalten und wachsen mit Milch-Ersatz auf. Und mitunter ist auch die gesamte auf Massenproduktion ausgerichtet Milch-Produktionskette weder tier- noch umweltadäquat. Der Schatten auf der Kuhmilch verschwindet hinter gut gepflegten Bild glücklicher Kühe.

Jenen, die sich aus einem etwaigen ethischen Kuhmilch-Dilemma befreien wollen oder aufgrund von Laktose-Intoleranz gezwungen sind, Alternativen dazu zu finden, bietet sich ein vielfältiges, alternatives Milch-Angebot. Dieses reicht von Soja- und Hafermilch über Mandelmilch bis hin zu Cashew-, Reis-, Kokos- und Hanfmilch. Alle diese genannten Milch-Varianten haben ihr Stärken, aber auch ihre Schwächen.

Hafermilch, bespielsweise, enthält Kalzium, Vitamin D, Vitamin A und Riboflavin und in der Regel etwas mehr Protein und Ballaststoffe als andere Milch-Alternativen. Allerdings habe Hafermilch normalerweise auch mehr Kohlenhydrate und Kalorien als andere Alternativen auf pflanzlicher Basis. Oder Reismilch: Sie ist enthält viele natürlichen Nährstoffe, verfügt über hohen Kohlenhydrat- und Kaloriengehalt, wenig Eiweiß und Ballaststoffe.

Unsere Tiere – Das große oe24.TV-Tierschutzmagazin von Sonntag, 27. September 2020, hier in voller Länge sehen.

Nächste Ausgabe Unsere Tiere: 4. Oktober, 18:30 Uhr.

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