Umfrage-Watsche für die 'Großen'

ÖVP, SPÖ & FPÖ verlieren wegen 'Schmutzkübel'

Umfrage-Watsche für die 'Großen'

Eine „gesunde Watschen“ zur rechten Zeit? Laut aktueller ÖSTERREICH-Umfrage (Research Affairs, 506 Online-Interviews, 9.–14. August, maximale Schwankungsbreite 4,5 %) verlieren alle drei größeren Parteien. Ganz offensichtlich sind die Österreicher vom Pannen- und Schmutzkübel-Wahlkampf angewidert.

Sonntagsfrage: Wen wählen Sie?

190816_Sonntagsfrage.jpg „Wem geben Sie Ihre Stimme, wenn Sie nächsten Sonntag wählen müssten?“ 
 Research Affairs, 506 Online-Interviews vom 9. bis 14. August. Maximale 
 Schwankungsbreite 4,5 %.

ÖVP

Wäre bereits heute Neuwahl, wäre die ÖVP zwar nach wie vor der sichere Sieger, doch sie bliebe von ihrem „Traumziel“, der 40-Prozent-Marke, weit entfernt. Die Partei von Sebastian Kurz würde, wie bereits in der Vorwoche, einen weiteren Prozentpunkt einbüßen und liegt derzeit bei 35 %.

Deutlicher Indikator für den Abwärtstrend: Die Stimmung für die ÖVP hat in den vergangenen zwei Monaten abgenommen. War sie noch Ende Juni für 63 % „sehr gut“ oder „gut“, ist sie es nun nur mehr für 55 %.

SPÖ

Auch die Roten verlieren, liegen nun bei 21 % der Stimmen, können aber im Rennen um Platz 2 den Abstand zur FPÖ halten.

Wenig ermunternd: Bei der Stimmung liegt die SPÖ auf dem letzten Platz.

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FPÖ

Die FPÖ rutscht wieder unter die 20-Prozent-Marke, kann derzeit nur mit 19 % der Stimmen rechen.

Aber trotz neuer Skandal-Erregung ist die Stimmung für die Blauen konstant besser als jene für die SPÖ. Im Vergleich zu vor zwei Monaten ist sie um fünf Prozentpunkte gestiegen.

Grüne und Neos

Die kleineren Oppositionsparteien profitieren vom Abwärtstrend der „Großen“. Beide liegen um einen Prozentpunkt besser als in der Vorwoche bei 11 % bzw. 9 %.

In der Stimmungsfrage haben die Neos sogar die ÖVP bereits überholt, die Stimmung für die Grünen ist seit Wochen konstant gut.

Kanzlerfrage

Es gibt freilich auch gute Nachrichten für die ÖVP: Sebastian Kurz liegt in der Kanzlerfrage haushoch voran. Könnten die Österreicher den Bundeskanzler direkt wählen, würden 42 % Kurz ihre Stimme geben. Das ist allerdings um ein Prozentpunkt schwächer als in der Vorwoche.

190816_Kanzlerfrage.jpg „Wem geben Sie Ihre Stimme, wenn Sie den Kanzler direkt wählen dürften?“ Minus für alle drei.

Koalitionen

Und mit wem soll der neue, alte Kanzler regieren? Eine relative Mehrheit von 26 % votiert für eine Neuauflage von Türkis-Blau, aber auch hier sind das um zwei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche.

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