Flüchtlingsstrom

150 Flüchtlinge in nur drei Tagen auf Lampedusa gelandet

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Hilfsorganisation berichtet von 110 Menschen an Bord eines Schlauchbootes.  

Rom. Über 150 Flüchtlinge sind in den letzten drei Tagen an Bord von fünf Booten auf Lampedusa eingetroffen. Seit fast einem Monat hatten keine Migranten mehr die Mittelmeerinsel erreicht. Auch auf Lampedusa muss wegen der Coronavirus-Epidemie die Quarantäne eingehalten werden. Der Flughafen der Insel wurde geschlossen.
 
Die auf Lampedusa Eingetroffenen wurden zum Teil im Flüchtlingslager der Insel unter zweiwöchige Quarantäne gestellt. Andere Flüchtlinge wurden per Fähre nach Sizilien gebracht.
 
Die Hilfsorganisation Alarm Phone berichtete indes, von Migranten an Bord eines seeuntauglichen Schlauchbootes mit 110 Personen an Bord kontaktiert worden zu sein. Die aus Libyen abgefahrenen Menschen seien in maltesischen Gewässern 52 Seemeilen von Lampedusa entfernt unterwegs. Sie baten dringend um Hilfe.
 
Seit Anfang 2020 sind 2.596 Migranten gelandet. Doch seit Beginn der Coronavirus-Epidemie Mitte Februar ist die Zahl der Ankünfte stark zurückgegangen.
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