Aleppo: Kinder in Selbstmord getrieben

Kriegshölle

Aleppo: Kinder in Selbstmord getrieben

Syriens Kinder leben seit Jahren mitten im Kriegs-Horror. Viele halten es nicht mehr aus.

Sie sind in unmittelbarer Lebensgefahr. Die Kinder in Aleppo erleben täglich Raketenangriffe und Bombenhagel. Jetzt schlägt die Nothilfe-Koordinatorin der SOS-Kinderdörfer in Syrien, Katarina Ebel, Alarm. Viele Kinder in Aleppo halten ihre Situation nicht mehr aus. Sie leiden unter starken Depressionen, einige wollen sich umbringen. Ebel: „Ein Junge, der sich das Leben nehmen wollte, war erst 12 Jahre alt.“

Täglich sagen, laut Ebel, Kinder ihren Betreuern im SOS-Kinderheim: „Lieber sterbe ich, als das noch länger mitzumachen.“ Sie sind völlig fertig, können nicht mehr schlafen, sind völlig erschöpft.

Sanktionen

Vor einem Monat begann die syrische Offensive auf Aleppo. Seitdem sind 500 Menschen getötet worden. Die EU droht Russland mit Sanktionen, sollte die Bombardierungen nicht aufhören.



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