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US- und EU-Handelskonflikt

Altmaier warnt vor transatlantischem Handelskrieg

Deutschlands Wirtschaftsminister: Handelsgespräche von USA und EU befinden sich in entscheidender Phase

Deutschlands Wirtschaftsminister Peter Altmaier fürchtet ungeachtet aktueller Gespräche beider Seiten eine neue Eskalation des Handelskonflikts zwischen Europa und den USA. "Wir müssen auch dafür sorgen, dass wir nicht in einen transatlantischen Handelskrieg abgleiten", sagte er am Mittwoch beim Wirtschaftsgipfel der "Süddeutschen Zeitung".
 

Kritischer Zeitpunkt in den Verhandlungen

 
 
"Die Verhandlungen kommen jetzt in die entscheidende Phase." Die Handelsbeziehungen dürften nicht zur Geisel der Politik werden. Von einem Abkommen mit der US-Regierung würden alle etwas haben.
Es gebe Hinweise darauf, dass demnächst die Ergebnisse zur US-Untersuchung zu Autozöllen vorliegen, sagte Altmaier. Unklar sei aber, welche Entscheidung der US-Präsident treffen werde. "Aber wir werden alles tun, dass auch hier eine Eskalation vermieden wird." Der Minister plädierte dafür, die Industriezölle und namentlich auch die Autozölle zwischen den USA und der EU zu senken. Im Übrigen werde der Gipfel der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) in Buenos Aires Ende des Monats für die Handelspolitik ein sehr wichtig sein.


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