Amnstie für 6.000 Gefangen in Burma

Menschenrechte

Amnstie für 6.000 Gefangen in Burma

Unter den Freigelassenen sind auch einige politische Häftlinge.

In Burma sind am Mittwoch die ersten von über 6000 Gefangenen freigelassen worden, die im Rahmen einer Amnestie der Regierung die Freiheit wiedererlangen sollen. Unter den ersten Freigelassenen war der bekannte Kabarettist Zarganar, den seine Witze über die Machthaber hinter Gitter gebracht hatten. Unter den wenigen politischen Gefangenen, die unter die Amnestie fielen, war auch General Hsay Htin, der im Norden des Landes eine Widerstandsbewegung angeführt hatte sowie der buddhistische Mönch U Ashin Gambira, der bei den Protesten im August und September 2007 eine führende Rolle spielte.

Insgesamt will die Regierung 6359 Gefangene freilassen, "die keine Gefahr für die Stabilität des Landes darstellen".

Bei früheren Amnestien des Militärregimes durften nur wenige politische Gefangene die Gefängnisse verlassen. Die Freilassung der etwa 2100 politischen Gefangenen in Burma (Myanmar) ist eine langjährige Forderung der Opposition und der internationalen Gemeinschaft und eine wichtige Voraussetzung für eine Aufhebung von Sanktionen.

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