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"Kinder zu bekommen ist unmoralisch"

'Angst um das Klima': Studentin will keine Familie

Bizarre Folgen der Debatte um den Klimawandel: Die Studentin Alice Trumble will keine Familie gründen - sie meint, sie könne das "aus Umweltschutzgründen" nicht rechtfertigen.

Eigentlich wollte sie immer Kinder haben, doch das könne sie inzwischen mit ihrem Gewissen nicht mehr vereinbaren, sagt die australische Studentin Alice Trumble in einer Podiumsdiskussion. Sie leide unter "Klima-Angst" und fände es unmoralisch, Kinder in diese Welt zu setzen. 
 

"Unsicher und unmoralisch, Kinder zu bekommen"

 
"Ich hätte wirklich gerne einen Familie", erklärte die Studentin in einer Podiumsdiskussionssendung des Senders ABC. "Aber ich habe viel zu viel Angst davor. Ich habe Umwelt- und Klimawissenschaften studiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass es unsicher, unmoralisch und eine schlechte Entscheidung ist, Kinder auf die Welt zu bringen."
 

Psychopharmaka gegen "Klima-Angst"

 
Die Diskussionsrunde behandelte das Thema "Lösungen für die Klimadebatte". Ein anderer Gast war Osher Günseberg, der Moderator der australischen Bachelor-Show. Auch er gab zu, selbst unter einer "unglaublichen Klima-Angst" gelitten zu haben. Er habe Psychosen gehabt, paranoide Wahnvorstellungen und am Ende sogar verschiedene Arten von Psychopharmaka einnehmen müssen. Erst dann hätten seine Ängste nachgelassen.


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