Buschfeuer wüten im Südosten

Australien

Buschfeuer wüten im Südosten

Ein Mann wurde getötet - Dutzende Feuer sind außer Kontrolle.

Bei den schweren Buschbränden im Südosten Australiens sind hunderte Häuser zerstört worden. Ein Mann sei nördlich von Sydney gestorben, teilten die Behörden am Freitag mit. Der 63-Jährige habe einen Herzinfarkt erlitten, als er sein Haus gegen die Flammen verteidigen wollte. Zudem mussten zwei Feuerwehrmänner ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Situation ist "sehr gefährlich"
Nach Angaben von Feuerwehr-Sprecher Shane Fitzsimmons war die Situation am Freitag weiter "sehr gefährlich". Zwar seien die Temperaturen etwas abgekühlt. Aber die rund hundert Brände im Bundesstaat New South Wales seien weiter sehr aktiv. Dutzende Brände seien noch immer außer Kontrolle. Dies gelte vor allem für die Feuer in den Blue Mountains, von wo dichte Wolken aus Rauch und Asche zur Metropole Sydney zogen.

In den australischen Sommermonaten von Dezember bis Februar gibt es regelmäßig Buschfeuer. Heuer beginnen die Brände aber ungewöhnlich früh. Sie werden von hohen Temperaturen begünstigt und der Tatsache, dass es in den vergangenen Monaten relativ wenig geregnet hat.

Übersicht über verheerende Buschbrände in Australien
Immer wieder wüten verheerende Buschbrände auf dem fünften Kontinent - vor allem im Sommer der Südhalbkugel bei heißen Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius. Die Folgen: zerstörte Häuser, verbranntes Land, mitunter zahlreiche Tote und Verletzte. Manchmal sind Brandstifter am Werk. Einige Beispiele:

Verheerende Buschbrände in Australien - Übersicht 1/5
 2013
Buschbrände wüten im Jänner. Der Ort Dunalley auf Tasmanien wird mit mindestens 65 zerstörten Häusern zur Geisterstadt. Eine deutsche Touristin stirbt in der Sommerhitze auf dem Weg zu einem Zeltplatz an einem Herzstillstand. In New South Wales schätzt die Feuerwehr, dass 370.000 Hektar Land verbrannten.


 

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