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Terror in Würzburg

Axt-Attentäter: Jetzt spricht sein Flüchtlingshelfer

Der 17-jährige Flüchtling attackierte Zugpassagiere nahe Würzburg mit Axt und Messer.

Der Flüchtlings-Helferkreis in Ochsenfurt hat sich betroffen gezeigt über die Axt- und Messerattacke eines 17 Jahre alten Afghanen in einem Regionalzug bei Würzburg. "Wir sind sehr nah dran an den Flüchtlingen und haben absolut nur Positives zu berichten", sagte eine Sprecherin des Helferkreises am Dienstag.

Unter den mehr als 250 dort betreuten Flüchtlingen seien rund 60 unbegleitete Minderjährige. "Es gab bei uns noch niemals in irgendeiner Form einen Vorfall. Es ist ein sehr friedlicher und guter Umgang miteinander, deshalb sind wir alle entsetzt und traurig", sagte die Sprecherin mit Blick auf einen islamistischen Hintergrund der Attacke. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hat die Attacke laut der ihr nahestehenden Nachrichtenagentur Amaq für sich beansprucht.

Vor zwei Jahren nach Deutschland gekommen

Der Angreifer war nach ersten Erkenntnissen des bayerischen Innenministeriums vor etwa zwei Jahren als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Deutschland gekommen. Seit vergangenem Jahr war er als Asylbewerber registriert. Er habe seit einiger Zeit im Landkreis Würzburg gelebt, in einer Einrichtung in Ochsenfurt. Die letzten zwei Wochen habe er bei einer Pflegefamilie gewohnt. Der junge Mann hatte mehrere Menschen schwer verletzt, als er mit Axt und Messer auf die Fahrgäste losgegangen war. Er wurde von der Polizei erschossen.

Diashow: Axt-Attentat in Zug bei Würzburg

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Axt-Attentat nahe Würzburg
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