Terrormiliz

Blutbad in Paris: Es war ISIS

Die Hinweise verdichten sich, Hollande sprach von einem "Kriegsakt".

Die Anschläge mit fast 130 Todesopfern seien ein "Kriegsakt" einer "terroristischen Armee, dem IS", sagte der französische Präsident Francois Hollande am Samstag in Paris. Die Anschläge seien "von außen" geplant und organisiert und mit Komplizen "im Inneren" verübt worden.

"Was sich gestern ereignet hat, ist ein Kriegsakt, und dem gegenüber muss das Land die angemessenen Entscheidungen treffen", sagte Hollande nach Angaben des offiziellen Twitter-Accounts des Elysee-Palasts von Samstagvormittag. "Das ist ein Akt absoluter Barbarei."

Festgenommener gestand Zugehörigkeit

Einer der festgenommenen Terroristen hat offenbar seine Zugehörigkeit zur Jihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) bekundet. "Ich bin von der ISIS", sagte der Mann nach mehreren Medienberichten. Unter anderem vermeldete "Fox News" dieses Bekenntnis via Twitter.

Der Mann war offenbar an der Geiselnahme in der Konzerthalle Bataclan beteiligt, bei der es laut Behördenangaben allein rund 100 Tote gab.

ISIS ruft erneut zu Anschlägen auf
Die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) hat am Samstag ein Video veröffentlicht, in dem zu Anschlägen in Frankreich aufgerufen wird. In der Aufzeichnung ist ein bärtiger, Arabisch sprechender Mann zu sehen, der französische Muslime auffordert, Anschläge zu verüben.

"Solange ihr uns weiter bombardiert, werdet ihr nicht in Frieden leben können", sagte der Mann mit Verweis auf französische Luftangriffe auf IS-Stellungen in Syrien. "Ihr werdet sogar Angst haben, auf einen Markt zu gehen." Das Video wurde von einer Web-Plattform namens "Al-Hayat-Medien-Zentrum" veröffentlicht. Die Aufzeichnung selbst war nicht datiert.



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