Aufregung

Britin im Knast, weil ihr Iran zu islamisch war

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Die 47-jährige Frau sitzt seit fünf Monaten in Teheran im Gefängnis.

Eine Reise ins Land ihrer Familie könnte eine iranisch-stämmige Britin teuer zu stehen kommen, denn die 47-jährige Roya Saberi Negad Nobakht aus Stockport sitzt seit fünf Monaten in Teheran im Gefängnis. Die Frau schrieb auf Facebook, dass ihr das Land zu "islamisch" sei und zu stark von der Regierung kontrolliert werde, berichtet ihr Ehemann der "Dailymail".

Jetzt wird ihr vorgeworfen, eine Spionin zu sein, Verbrechen gegen die Innere Sicherheit angezettelt und die Religion beleidigt zu haben. Ihre Anklage basiert dabei auf einem Geständnis, dass sie unter Druck abgelegt habe.

Um der Frau zu helfen, hat sich ein Freund der Familie an einen britischen Parlamentarier gewandt. "Sie ist keine politische Aktivistin. Sie ist eine ganz normale Bürgerin", erklärte er. Der Politiker versprach sich darum zu kümmern und Druck auf den Iran auszuüben. Dennoch muss sie - stand heute - bis zu ihrer Verhandlung im Gefängnis bleiben.

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