Bombendrohung?

Britische Kampfjets fangen Flugzeug ab

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Wegen "Gefährdung des Luftverkehrs" wurden zwei Personen verhaftet.

Ein Streit zwischen zwei Passagieren und Besatzungsmitgliedern hat nach Augenzeugenberichten zur Umleitung eines Flugzeuges durch britische Kampfjets geführt. Die Typhoon-Jets eskortierten das Flugzeug der pakistanisches Fluglinie PIA mit 297 Menschen an Bord am Freitag von Manchester bis zum Flughafen London Stansted. Dort wurden die beiden Männer von der Polizei festgenommen. Ihnen werde Gefährdung des Luftverkehrs vorgeworfen, teilte die Polizei mit. Ob sie bewaffnet waren, stand zunächst nicht fest. Verletzt wurde nach Angaben des Flughafens Stansted niemand.

Die beiden verhafteten Männer, ein 30-und ein 41-Jähriger, sollen einen Streit mit der Kabinenbesatzung begonnen und gedroht haben, das Flugzeug in die Luft zu sprengen. Ein Passagier sagte dem pakistanischen Sender GEO TV, dass die zwei Männer versucht hätten, zum Cockpit vorzudringen.

Daraufhin habe die Crew Flugkapitän Nadeem Sufi informiert und der Pilot habe um Landeerlaubnis in London gebeten. Britische Kampfjets eskortierten das pakistanische Flugzeug des Typs Boeing 777 mit 297 Passagieren und elf Crew-Mitgliedern nach Stansted. Nach der Landung der Passagiermaschine in Stansted sei die Beteiligung der Armee beendet, sagte ein Sprecher. Nun sei die Polizei am Zug. Die Passagiere haben das Flugzeug inzwischen verlassen. Es sei "keine Notevakuierung" gewesen, sagte ein Flughafensprecher. Es gibt keine Verletzten.

Der Flughafen im Norden von London gilt in Großbritannien als am besten für den Umgang mit Flugzeugentführungen gerüstet. Nach Informationen der Agentur PA war dasselbe Flugzeug auf derselben Strecke bereits am 7. September 2011 wegen eines Bombenalarms an Bord nach Stansted umgeleitet worden.

 

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