Bub erschossen

USA

Bub (3) erschießt sich mit einer Pistole

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Vater des Buben verteidigte Waffen nur Stunden später auf Facebook.

Ein Dreijähriger hat sich in den USA beim Hantieren mit einer Pistole selbst erschossen. Die Kugel habe den kleinen Damon in den Kopf getroffen, berichtete der Nachrichtensender CNN in der Nacht auf Dienstag. Das Kind habe die geladene Waffe am Sonntag in einem Schlafzimmerkasten seines Hauses in der kleinen Ortschaft Dundee im Bundesstaat Michigan entdeckt. Die Pistole gehöre einem Familienfreund, der derzeit in dem Haus wohne.

Diesem werde nun unvorsichtiger Umgang mit einer Waffe zur Last gelegt. Darauf stehen bis zu zwei Jahre Haft sowie 2.000 Dollar (1.498,80 Euro) Geldstrafe. Der Familienfreund hat dem Bericht zufolge einen Waffenschein, er hatte die Pistole aber nicht weggesperrt.

Der Vater des Dreijährigen verteidigte auf Facebook nur Stunden nach dem tragischen Vorfall Waffen und deren Besitz: "Ich habe nichts gegen Waffen, ich werde weiterhin den zweiten Verfassungszusatz unterstützen."

In den USA sind immer wieder Kinder an tödlichen Zwischenfällen mit Schusswaffen beteiligt. Erst im Mai hatte ein Fünfjähriger im US-Bundesstaat Kentucky versehentlich seine zweijährige Schwester mit einem Kindergewehr erschossen.

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