Laschet

Druck aus eigenen Reihen

Endspiel für Wahl-Verlierer Armin Laschet

Die Kritik an CDU/CSU-Kanzlerkandidat Armin Laschet, 60, wird immer lauter.

Berlin. Armin Laschet hat bei der deutschen ­Bundestagswahl mit 24,1 Prozent das historisch schlechteste Wahlergebnis für die Union erzielt. SPD-Kandidat Olaf Scholz gewann mit 25,7 Prozent.
Trotzdem will Laschet als Zweiter nach der Macht greifen: „Kanzler wird, wer eine Mehrheit im Bundestag hinter sich hat“, sagte er. Eine „Jamaika-Koalition“ (Schwarz, Grün, Gelb) wäre sein Wunsch. 71 Prozent der Deutschen halten das aber für „falsch“, so eine Civey-Umfrage.

Grüne und FDP starten heute "Sondierungen"

Kritik. Auch parteiintern wächst der Druck auf Laschet. Hessens CDU-Ministerpräsident Bouffier: „Wir haben keinen Anspruch auf Regierungsverantwortung.“ Auch CSU-Chef Markus Söder bremst: „Die besten Chancen, Kanzler zu werden, hat Scholz.“

Sondierung. SPD-Wahlsieger Olaf Scholz will noch diese Woche Sondierungsgespräche mit Grünen und FDP führen. Heute, Mittwoch, gibt es ein erstes Treffen des Grünen-Duos Annalena Baerbock und Robert Habeck mit FDP-Chef Christian Lindner.
 



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