München und Berlin

Chaoten beschießen Polizisten mit Silvester-Raketen und Böllern

Kurz vor dem Jahreswechsel ist es in mehreren deutschen Großstädten zu gefährlichen Angriffen mit Pyrotechnik auf Einsatzkräfte und Unbeteiligte gekommen. 

In München, Berlin und Hamburg mussten Polizisten teils massiv gegen gewalttätige Gruppen einschreiten.

Nahe des Münchner Hauptbahnhofs gerieten Einsatzkräfte ins Visier einer rund 30-köpfigen Gruppe. Aus der Menge heraus wurden Raketen gezielt auf Polizeifahrzeuge abgefeuert. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf, sprinteten den Angreifern hinterher und stellten mehrere Beteiligte. Diese wurden vorläufig mitgenommen, zudem sprachen die Polizisten Platzverweise aus. Pyrotechnisches Material wurde sichergestellt, nach etwa 15 weiteren Tatverdächtigen läuft derzeit noch die Fahndung.

Eskalation in Berlin

Auch in Berlin eskalierte die Situation. An einer Kontrollstelle innerhalb der Böllerverbotszone am Alexanderplatz beschossen mehrere Männer Polizeibeamte mit Raketen. Die Einsatzkräfte nahmen acht Personen in Gewahrsam. Nach Polizeiangaben wurde bei dem Angriff niemand verletzt.

In Hamburg-Steils­hoop wiederum richtete sich die Gewalt auch gegen Passanten. Dort warfen mehrere Männer Böller in die Menge. Verdächtige konnten festgenommen werden. In der Hochhaussiedlung werden immer wieder illegale Kugelbomben gezündet, weshalb die Polizei mit starken Kräften im Einsatz ist.

Die Behörden zeigen sich alarmiert über die zunehmende Brutalität und den gezielten Einsatz von Pyrotechnik gegen Menschen. Die Ermittlungen in allen Fällen dauern an.

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