50 Tote, 53 Verletzte
Die Welt des Orlando-Attentäters
Bei der bisher schlimmsten Bluttat eines Todesschützen in der US-Geschichte sind in einem Homosexuellen-Club in Florida 50 Menschen getötet und 53 verletzt worden. Nach dem Massaker in der Nacht auf Sonntag (Ortszeit) in der Stadt Orlando verdichteten sich die Hinweise , dass der Täter von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) inspiriert war. Homophobie könnte auch eine Rolle gespielt haben.
Nach Angaben des US-Bundeskriminalamts FBI bekannte er sich in einem Anruf bei der Polizei kurz vor der Bluttat zu der Terrorgruppe. Die Ermittlungsbehörden legten sich aber zunächst nicht auf ein Motiv fest. US-Präsident Barack Obama sprach von einem "Akt des Terrorismus und Akt des Hasses". Er ließ alle Fahnen an US-Bundesgebäuden auf Halbmast senken. Die Bluttat löste auch im Ausland Abscheu und Trauer aus.
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