Die Überwachungstechnik des iranischen Regimes wurde offenbar zur tödlichen Falle für Ajatollah Ali Chamenei. Gehackte Kameras lieferten laut Berichten entscheidende Daten für den Angriff.
Millionen Kameras an Hausfassaden und Straßenkreuzungen weltweit sind oft schlecht gesichert. Geheimdienste nutzen Künstliche Intelligenz, um diese Bilderflut in Echtzeit auszuwerten.
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Im Fall des ehemaligen Ober-Mullahs soll Israel Bewegungen über iranische Straßenkameras verfolgt haben. Insider bestätigten der Nachrichtenagentur AP anonym, dass Systeme gehackt worden seien.
Einfache Passwörter als Risiko
Das Problem liegt oft an simplen Passwörtern oder einem völlig fehlenden Schutz. Selbst abgeschottete Netze sind nicht sicher, da ein einziger Insider Informationen preisgeben kann.
Im Iran überwachen zehntausende Kameras Teheran, um Proteste zu kontrollieren oder die Kopftuchpflicht durchzusetzen. Veraltete Technik und Sanktionen machen das System jedoch anfällig für Hackerangriffe, wie vergangene Vorfälle zeigten.
Identifizierung durch Kamerabilder
Kameras spielen eine entscheidende Rolle bei der Identifizierung von Zielen. Oberst Amit Assa, ein früherer Mitarbeiter des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Bet, erklärt, dass Kameras helfen, wenn das Gesicht auf dem Bildschirm erscheine. Dies sei ein wesentlicher Faktor bei der Entscheidung, „den Finger am Abzug zu krümmen“.