'El Chapo': Leben auf 8m² bis zum Tod

Er verdiente 14 Mrd. Dollar mit Koks

'El Chapo': Leben auf 8m² bis zum Tod

Der schlimmste Drogenboss tauscht riesiges Anwesen gegen eine kleine Betonzelle.

Diese Woche wurde Joaquín „El Chapo“ Guzmán in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen. Jetzt ist fix: Er wird in das „Supermax“-Gefängnis in Florence (Colorado) verlegt. Die Behörden suchten die sicherste Anstalt aus, „El Chapo“ brach in seiner Karriere bereits zwei Mal aus.

Dort wird er wohl bis an sein Lebensende in einer kleinen Acht-Quadratmeter-Zelle bleiben (siehe Grafik).

155 Tonnen Koks verkauft

Der ehemals gefürchtetste Gangster der Welt, der 14 Mil­liarden Dollar mit Kokain ver­diente, tauscht sein Society-Leben mit der kargen Betonzelle. Täglich darf er nur eine Stunde hinaus. Seine Anstaltskollegen: Hassprediger Abu Hamza al-Masri oder der Boston-Marathonbomber Dschochar Zarnajew.

Söhne jetzt Bosse. Das Einbuchten des Drogenbarons dürfte aber eher symbolische Wirkung haben. Der Fluss an Rauschmitteln ist nicht zu stoppen. Am Tag, als der Prozess endete, stellten die US-Behörden an der mexikanischen Grenze eine Rekordmenge an Fentanyl sicher. „El Chapos“ Söhne führen laut New York Times das Sinaloa-Kartell weiter.

Beton-Zelle mit Schwarz-Weiß-TV

© TZOE

  • 1. Schwarz-Weiß-TV
  • 2. Multifunktionsmöbel: Bett,Schreibtisch
  • 3. Hocker
  • 4. Waschgelegenheit und Toilette aus rostfreiem Stahl
  • 5. Doppelte Türen und Gitter für maximale Sicherheit und damit Häftling sich isoliert fühlt
  • 6. Dusche mit Timer, um Überflutung zu verhindern
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