Krieg gegen Hamas

Elf israelische Soldaten bei heftigen Kämpfen in Gaza getötet

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Nach Angaben des israelischen Militärs wurden am Dienstag bei Kämpfen im Gazastreifen elf Soldaten getötet.  

Das ist der größte Tagesverlust für die Streitkräfte seit dem Angriff von Hamas-Kämpfern auf Israel am 7. Oktober, bei dem etwa 300 Soldaten und 1.100 Zivilisten getötet wurden. Die meisten der am Dienstag im Gazastreifen getöteten israelischen Soldaten seien Infanteristen gewesen, deren Fahrzeuge von Panzerabwehrraketen getroffen wurden, berichtete Reuters.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sind die israelischen Streitkräfte (IDF) ins Westjordanland eingedrungen, um Führungsmitglieder des örtlichen Ablegers der Palästinenserorganisation Fatah festzunehmen. Dabei wurde das Haus des Generalsekretärs der Fatah in Jenin, Ata Abu Ramila, umstellt. An mehreren Orten der Stadt soll es zu Schießereien gekommen sein. Bei den Kämpfen wurden zwei Palästinenser getötet und mehrere verletzt, wie die israelische Zeitung "Haaretz" online in Berufung auf palästinensische Quellen berichtete. Am Montag hatte die Fatah im gesamten Westjordanland einen "Tag des Zorns" verkündet und die Palästinenser zu Protestkundgebungen aufgerufen.

Rakete abgefangen

Am späten Dienstagabend wurde vor der Küste der südlichsten israelischen Stadt Eilat erneut eine Drohne oder Rakete abgefangen, die mutmaßlich von den Houthi-Rebellen im Jemen abgefeuert wurde. Wie die IDF in der Nacht auf Mittwoch auf Twitter (X) bekanntgaben, wurde eine "Luftbedrohung" südlich der Hafenstadt Eilat abgefangen. Es habe keine Gefahr für die Zivilbevölkerung und keine Infiltration des israelischen Luftraums stattgefunden, hieß es in der Meldung weiter.

Nur wenige Stunden zuvor hatten Houthi-Rebellen nach eigenen Angaben Drohnenangriffe gegen Israel gestartet. Aus Israel hatte es geheißen, man habe eine Rakete aus einem Gebiet am Roten Meer abgewehrt. Die Houthis werden ebenso wie die Hamas im Gazastreifen und andere schiitische Milizen in Syrien und dem Irak vom Iran unterstützt.

Die Kommunikationsnetzwerke des Gazastreifens sind seit den Nachtstunden wieder vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Die Internet- und Telefonverbindung wurde "von Außen" getrennt, gab der größte Telekommunikationsanbieter in den Palästinensergebieten, Paltel (Palestine Telecommunications Company) in der Nacht auf Mittwoch auf Twitter (X) bekannt. Erst vergangene Woche war das Netz vorübergehend vollständig unterbrochen, bis es am Wochenende wieder hergestellt werden konnte.
 

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