Der US-Präsident Donald Trump muss erneut ins Krankenhaus. Das ist sein drittes Mal in den vergangenen 13 Monaten. Dabei handelt es sich um eine medizinische und zahnärztliche Untersuchung.
Am Dienstag muss US-Präsident Donald Trump wieder einmal ins Krankenhaus wegen einer Untersuchung. Die medizinische und zahnärztliche Kontrolle im Walter Reed Medical Center ist für den 79-Jährigen das dritte Mal in den vergangenen 13 Monaten. Damit tauchen erneut Spekulationen um die Gesundheit von Trump auf, so die „Daily Mail“.
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Im April 2025 war er bei seiner jährlichen Vorsorgeuntersuchung. Im Oktober desselben Jahres kehrte der US-Präsident zu einer „planmäßigen Nachuntersuchung“ zurück.
Gesundheitszustand heiß diskutiert
Seit Monaten lösen blaue Flecken, Rötungen und geschwollene Fußgelenke online Gerüchte aus, dass der US-Präsident nicht mehr fit genug für den Posten sei. Laut einer Umfrage von „Washington Post-ABC News-Ipsos“ glaubten im April 2026 nur noch 40 Prozent der US-Bürger, dass Trump die geistige Schärfe für die Rolle des Präsidenten hat. Im September lag dieser Wert noch bei 47 Prozent.
Bei der körperlichen Gesundheit ist der Wert noch mehr gesunken. Damals sagten 54 Prozent, dass er körperlich fit für den Job sei. Bei der April-Umfrage sank der Wert auf 44 Prozent.
Trump bei „ausgezeichneter Gesundheit“
Trump, 79, der älteste jemals vereidigte Präsident, hat wiederholt behauptet, er sei bei „ausgezeichneter Gesundheit“ und fühle sich besser als vor 30 Jahren. Ähnliches sagte auch der US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy in einem Podcast von Katie Miller: „Dr. Oz sah sich seine Krankenakte an und sagte, er habe den höchsten Testosteronspiegel, den er je bei einem über 70-Jährigen gesehen habe.“
Trotzdem sorgt die Berichterstattung um Trumps Gesundheit für viel Aufregung. Jonathan Reiner, ehemaliger Kardiologe für Vizepräsidenten Dick Cheney, erklärte gegenüber der „Daily Mail“: „Das Weiße Haus scheint körperliche Beschwerden einfach nicht anerkennen zu wollen, aber ältere Menschen entwickeln gesundheitliche Probleme, und der Präsident ist fast 80 Jahre alt. Es scheint einfach an Offenheit seitens des Weißen Hauses zu mangeln.“
Diese Offenheit wird nun lautstark gefordert. Derzeit müssen US-Präsidenten die Ergebnisse ihrer Gesundheitstests nicht offenlegen. Doch in den vergangenen Monaten gab es parteiübergreifende Unterstützung unter den Abgeordneten für eine Gesetzesänderung. Dabei soll eine unabhängige Kommission zur Beurteilung des Gesundheitszustands des Präsidenten erstellt werden.