Festnahme wegen "feindlichen Akts"

Nordkorea

Festnahme wegen "feindlichen Akts"

Immer wieder werden westliche Staatsangehörige eingesperrt.

In Nordkorea ist einer amtlichen Meldung zufolge ein US-Student inhaftiert worden. Er habe einen feindlichen Akt begangen, der von der US-Regierung "toleriert und manipuliert" worden sei, so die Agentur KCNA am Freitag. Der Mann sei als Tourist mit der Absicht eingereist, die Einheit des Landes zu zerstören. Ein Vertreter der US-Botschaft im südkoreanischen Seoul sagte, die Festnahme sei bekannt.

Spionagevorwurf
Im weitgehend abgeschotteten Nordkorea werden immer wieder Angehörige westlicher Staaten unter Spionagevorwurf festgenommen. Im vergangenen Jahr wurde ein kanadischer Pfarrer südkoreanischer Herkunft zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe wegen Staatsgefährdung verurteilt. Anfang Jänner berichtete der Sender CNN, ein Amerikaner sei wegen angeblicher Spionage festgenommen worden.

Atomtest
Nordkorea hatte zu Jahresbeginn einen weiteren Atomtest durchgeführt und damit international harsche Kritik und Forderungen nach schärferen Sanktionen gegen den stalinistischen Staat ausgelöst.

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