Airbus-Crash

Niemand überlebte den Absturz

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150 Menschen starben bei dem Absturz des Airbus 320 in Frankreich.

Beim Absturz eines Airbus A320 der deutschen Fluggesellschaft Germanwings sind vermutlich alle 150 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Frankreichs Präsident Francois Hollande sagte am Dienstag in Paris, es gebe wohl "keinen Überlebenden". Es sei wahrscheinlich, "dass es eine große Zahl deutscher Opfer gibt". Die Bergung der Leichen werde wegen des unwegsamen Gebietes Tage dauern.

Trümmer gefunden
Trümmer der Maschine, die auf dem Weg von Barcelona in Spanien nach Düsseldorf war, wurden laut französischem Innenministerium in den südlichen Alpen in der Region von Barcelonnette gefunden. Die Absturzursache war zunächst unklar.

150 Menschen an Bord
Unter den 150 Menschen an Bord waren sechs Besatzungsmitglieder - zwei Piloten und vier Flugbegleiter, wie die französische zivile Luftfahrt-Behörde DGAC mitteilte. Die Angaben zu der Zahl der Passagiere und dem Flugzeug müssten aber noch überprüft werden.

Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve wollte sich an die Unglücksstelle begeben. Präsident Hollande wollte nach eigenen Angaben mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem spanischen König Felipe VI. sprechen, der am Dienstag zu einem Besuch in Paris erwartet wurde.

Angehörige werden betreut
Der Flughafen Düsseldorf hat für die Angehörigen mittlerweile einen seperaten Raum eingerichtet. Dort werden sie von Psychologen betreut. Der Vorstandschef der Lufthansa, Carsten Spohr, hat auf dem Kurznachrichtendienst Twitter entsetzt auf den Absturz einer Maschine der Tochtergesellschaft Germanwings in Frankreich reagiert: "Wenn unsere Befürchtungen sich bewahrheiten, ist heute ein schwarzer Tag für die Lufthansa. Mein tiefstes Mitgefühl gilt den Familien und Freunden unserer Passagiere und Besatzungsmitglieder".

Airbus-Crash in Frankreiche - Erste Bilder von der Bergung

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