Messer

Bizarrer Fall

Frau wollte Mann töten - er will sie heiraten

Mit einem Küchenmesser stach sie auf ihren Verlobten ein, er liebt sie trotzdem.

Ein bizarrer Fall wurde nun in München vor Gericht gebracht. Eine 43-Jährige stach mit einem Küchenmesser auf ihren Verlobten ein, während dieser schlief und wurde deshalb wegen versuchten Mordes angeklagt. Der Mann will sie jedoch trotz der Tat immer noch heiraten.

Aggressiv wegen Alkohol

"Ich weiß nicht, ich weiß nicht, warum das passiert ist", sagte die Täterin vor Gericht aus. Bereits vier Wochen vor der Tat soll sich die Angeklagte laut der "Süddeutschen Zeitung" eine gewalttätige Auseinandersetzung mit einer Nachbarin geliefert haben. Nach dem Alkoholkonsum werde sie durchaus aggressiv, erklärte sie. Auch ihren Verlobten soll sie schon vor der Tat mit einem Messer attackiert haben.

Widersprüchliche Aussagen

Den Ablauf der Tat schilderten die beiden Betroffenen laut der Zeitung komplett unterschiedlich. Die Täterin erklärte, dass sie sich nur noch vage erinnern könne, da sie eine halbe Flasche Wodka getrunken habe. Ihr Verlobter habe sie in den Finger gebissen. Auch habe er ursprünglich das Messer in der Hand gehalten. Als sie ihm dieses abnehmen wollte, habe sie ihn im Affekt verletzt, erklärte die 43-Jährige.

Ihr Verlobter sagte hingegen aus, dass die Frau ihm im Schlaf in die linke Brust gestochen habe. Außerdem soll sie ihn gewürgt und in Richtung seines Kopfes gestochen haben.

Heirat trotz Tat

Doch das Tatopfer muss seine Verlobte wirklich lieben: Er wolle an der Beziehung festhalten und die Messertäterin immer noch heiraten.



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