"The Bride"

Welt

Höchstes Gebäude der Welt – im Irak!

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Der Wolkenkratzer soll höher werden als der Burj Khalifa in Dubai.

964 Meter hoch soll das Gebäude werden, das eine Londoner Baufirma plant. Es soll alles bisher Gebaute in den Schatten stellen, damit auch den bisherigen Rekordhalter den Burj Khalifa in Dubai. Mit 828 Meter Höhe wäre er fast schon ein Zwerg gegen das Mega-Projekt der Londoner. Es trägt den klangvollen Namen „The Bride“ (Übersetzung: Die Braut).

Aber nicht nur die Höhe überrascht, auch der Standort. Der Wolkenkratzer soll weder im bauverrückten Dubai, noch in China stehen, sondern im krisengebeutelten Irak! In der aufstrebenden Industrie-Stadt Basra im Süden des Landes.  Die dortigen Ölvorkommen verschaffen der Stadt gerade einen wirtschaftlichen Boom. Krieg und Terror sind hier kein Thema.

© AMBS Architects


Vier Türme
„The Bride“ soll alles Bisherige übertreffen und deswegen nicht nur aus einem gewöhnlichen Hochhaus bestehen. Die Architekten planen vier Türme zu bauen, die zusammen ein „Vertical City“ (vertikale Stadt) bilden sollen. Eine leichte fließende Glasstruktur soll den Türmen dann diese leicht fließende Optik verleihen, die an einen Brautschleier erinnern soll.

Das höchste der vier Gebäude mit 241 Stockwerken und 964 Metern ist der „Tower 1“. Mit seiner Antenne soll er unglaubliche 1152 Meter in den Himmel ragen. Die anderen sind jeweils 723,484 und 60 Meter hoch. In den Riesen-Komplex sollen Geschäfte, Hotels, Büros, Krankenhäuser und Schulen kommen.

„Ein Ort für alle“
Direktor der britisch-irakischen Baufirma Architekturbüro AMBS, die das Vorhaben realisieren wollen, ist Marcos de Andres. Er ist begeistert davon und glaubt, dass es ein wahrhaftiger Besuchermagnet sein wird. „Anders als herkömmliche Hochhäuser wird “The Bride“ ein Ort für ALLE sein. Hier ist jeder willkommen – nicht nur die Menschen, die hier leben oder arbeiten“, sagt Andres.

© AMBS Architects


Null-Energie-Projekt

Natürlich spielt auch hier wie so oft Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Die Türme sind so konzipiert, dass sie nur minimal Energie benötigen. Durch die Glasflächen wird das Tageslicht genutzt, um Energie zu speichern. Gleichzeitig wird eine zu starke Sonneneinstrahlung dadurch verhindert, dass sich die Gebäude gegenseitig Schatten spenden. Es handelt sich um ein Null-Energie-Projekt: Das Gebäude produziert die Energie, die es benötigt, selbst.

Durch die vertikale Bauweise soll zudem vermieden werden, dass die Stadt sich in der Fläche immer weiter ausdehnt.

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