Datendiebstahl im Wahlkampf

Hollande kündigt nach Hacker-Angriff Konsequenzen an

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"Nichts wird ohne Antwort bleiben", so der französische Staatschef.

Frankreichs Staatschef Francois Hollande hat nach der Veröffentlichung interner Daten des Wahlkampfteams von Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron Konsequenzen angedroht. "Wir wussten, dass es diese Gefahren während des Präsidentschaftswahlkampfs geben würde, weil das anderswo passiert war", sagte Hollande am Samstag der französischen Nachrichtenagentur AFP. "Nichts wird ohne Antwort bleiben."

"Massiv und koordiniert"

Kurz vor der Stichwahl um das Präsidentenamt am Sonntag waren zahlreiche interne Dokumente des Macron-Teams ins Internet gestellt worden. Seine Bewegung "En Marche" erklärte, die Daten seien schon vor einigen Wochen bei einem "massiven und koordinierten" Hackerangriff erbeutet worden. Auch die nationale Kommission zur Kontrolle des Wahlkampfs sprach von einem Computer-Angriff. "En Marche!" zog eine Parallele zum letzten Präsidentschaftswahlkampf in den USA, wo Veröffentlichungen interner E-Mails der Kandidatin Hillary Clinton schwer zugesetzt hatten.

Falls es tatsächlich Attacken gab, werde es Maßnahmen geben, sagte Hollande, ohne Details zu nennen. Man müsse zunächst Untersuchungen abwarten. Macron trifft bei der Stichwahl um die Nachfolge Hollandes am Sonntag auf die Rechtspopulistin Marine Le Pen.

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