Nach Angaben der italienischen Polizei ereignete sich der Vorfall bereits Mitte Mai in einem Vorort von Rom. Die 32-jährige Frau aus Kolumbien soll am Abend vor einem Lokal mit einem Mann in Kontakt gekommen sein.
Laut Ermittlern wurde sie anschließend unter einem Vorwand an einen anderen Ort gelockt. Dort soll sie von mehreren Personen überwältigt und in ein Fahrzeug gezerrt worden sein.
Tage in verlassenem Gebäude
Die Frau gab laut Polizei an, anschließend über mehrere Tage in einem leerstehenden Gebäude festgehalten worden zu sein. Während dieser Zeit sei sie misshandelt, bedroht und unter Drogen gesetzt worden. Nach rund drei Tagen gelang ihr offenbar die Flucht. Medienberichten zufolge wurde sie später von einem Autofahrer entdeckt, der die Einsatzkräfte verständigte.
Ärzte entdecken Spuren von Gewalt
Die Frau wurde in ein Krankenhaus in Rom gebracht. Dort stellten Ärzte laut Polizei Verletzungen fest, die mit ihren Aussagen übereinstimmen sollen. Außerdem seien Substanzen in ihrem Blut nachgewiesen worden. Im Anschluss erstattete die Touristin Anzeige und half den Ermittlern dabei, den mutmaßlichen Ort des Geschehens zu identifizieren.
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Polizei nimmt Verdächtige ins Visier
Bei einer Razzia in dem Gebäude trafen Behörden auf 22 Personen. Fünf von ihnen wurden von der Frau erkannt. Laut einem Bericht der "Daily Mail“ sollen unter den identifizierten Verdächtigen zwei Männer aus Gambia, ein Mann aus Mali sowie zwei Männer aus Nigeria sein. Die mutmaßlichen Täter sind zwischen 29 und 43 Jahre alt. Inzwischen laufen auch Ermittlungen gegen weitere mögliche Beteiligte, darunter Personen, die den Kontakt hergestellt oder Transporte organisiert haben sollen.
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