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Inferno im Wohnblock: Mann aus Flammen-Hölle gerettet

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Das Video eines dramatischen Rettungseinsatzes geht nun um die Welt.

Es sind schreckliche Szenen, die sich am Mittwoch in Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien abspielten. Ein mehrere Appartements in einem 25-stöckigen Wohnhaus brennt lichterloh. Die Flammen lodern aus den Fenstern.

Viele konnten sich noch ins Freie retten. Aber bei genauerem Hinsehen konnte man nur wenige Meter neben dem Inferno einen Mann erkennen, der sich an die Fassage klammerte. Es wirkte einen Moment so, als würde er nun springen. Die Hitze dort oben war unerträglich. Doch die Feuerwehrleute sind bereits an Ort und Stelle. Mit der Drehleiter fahren sie zu dem 30-Jährigen hoch und retten ihn in letzter Sekunde, ehe die Hitze ihn in den sicheren Tod getrieben hätte. Am Boden angekommen, wurde er sofort in kritischem Zustand ins Spital gebracht.

Insgesamt wurden sieben Menschen ins Krankenhaus gebracht, darunter auch ein drei Monate altes Baby und ein weiterer 30-Jährige, der wiederbelebt werden musste. Auch zwei Feuerwehrmänner erlitten leichte Verbrennungen während des Einsatzes. Wie durch ein Wunder wurde niemand getötet. 330 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Nach 90 Minuten was das Inferno beendet. Das Gebäude selbst hatte nämlich nicht einmal funktionierende Feuermelder. Der letzte Brand liegt erst fünf Jahre zurück. Und dennoch bestand es eine Brandschutzinspektion im Juni.

Das Feuer richtete erheblichen Schaden am Haus an. Die insgesamt 339 Bewohner dürfen bis auf Weiteres nicht zurück in ihre Wohnungen.
 

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