Es sind verstörende Bilder aus dem Iran: Kurz vor Ablauf des US-Ultimatums schickt das Regime Männer, Frauen und Kinder als "menschliche Schutzschilde" vor Brücken und Kraftwerke, um US-Angriffe zu stoppen.
Die Situation spitzt sich am Dienstag dramatisch zu. Während das entscheidende Trump-Ultimatum in den nächsten Stunden abläuft, sind Tausende Regime-Anhänger dem Aufruf der Mullahs nachgekommen, sich als "menschliche Schutzschilde" um Infrastruktur-Objekte zu versammeln, die vor möglichen US-Angriffen bedroht sind.
Bilder und Videos der staatlichen iranischen Propaganda-Nachrichtensender zeigen Männer, Frauen und Kinder, die angeblich diese Objekte mit ihren Körpern vor Angriffen schützen wollen. Zu sehen sind Menschen die Fahnen schwenken, Anti-US-Slogans rufen und religiöse Lieder singen. Eine besonders verstörende Aufnahme zeigt ein Mädchen mit einem Schild auf dem sinngemäß auf Persisch steht: "Ich opfere meinen Körper dem Vaterland".
Schockierende Bilder zeigen: Die Mullahs schrecken vor nichts zurück und schicken sogar Kinder vor iranische Kraftwerke, um die USA von Angriffen abzuhalten. Dieses kleine Mädchen hält ein Schild auf dem sinngemäß auf Persisch steht: "Ich opfere meinen Körper dem Vaterland".
Die regimetreue "Tasnim News Agency" berichtet, laut der deutschen "Bild"-Zeitung, zu den Aufnahmen: "Iraner versammelten sich am Dienstag landesweit in großer Zahl und bildeten auf Brücken sowie rund um wichtige Infrastruktureinrichtungen Menschenketten, um mit dieser Demonstration der Geschlossenheit mögliche Terroranschläge der amerikanischen und israelischen Feinde abzuschrecken."
Israel hat unterdessen bereits am Nachmittag eine weitere Brücke im Iran zerstört und iranische Zivilisten gewarnt, bis 21 Uhr Ortszeit von Zugreisen abzusehen, da diese sonst ihr Leben riskierten.
Laut dem israelischen Journalisten Ariel Oseran gibt es Berichte über Menschenketten vor dem Kraftwerk Kazerun in der Provinz Fars.
Doch die Mobilisierung scheint nicht überall zu funktionieren. Ein weiteres Video von Oseran zeigt, dass beim Kraftwerk Ramin in der Provinz Chuzestan kaum jemand dem Aufruf der Revolutionsgarde folgte. Dort mussten offenbar Kraftwerksmitarbeiter gezwungen werden, sich vor den Toren aufzustellen, da keine freiwilligen Anhänger erschienen waren.
Es bleibt unklar, wie das US-Militär auf diese lebenden Barrieren in der Nacht reagieren wird.
Sollten sich Zivilisten in direkter Nähe der Ziele aufhalten, müssten US-Piloten ihre Einsätze eigentlich abbrechen. Da es sich hier jedoch ziemlich klar um staatlich organisierte Protestler handelt, verwischt dies wiederum deren Status als "Zivilisten".