Guaido als Interimspräsident anerkannt

Israel & Australien

Guaido als Interimspräsident anerkannt

Israel und Australien haben den venezolanischen Parlamentspräsidenten Guaido als Übergangspräsidenten anerkannt. 

Australiens Außenministerin Marise Payne erklärte am Montag, ihr Land erkenne Guaido als Interimspräsidenten an und unterstütze ihn.
 
Sie forderte zudem einen "Übergang zur Demokratie in Venezuela so bald wie möglich." Zuvor hatte Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu in einem Online-Video erklärt, er erkenne "die neue Führung in Venezuela" an.
 

Internationale Unterstützung für venezolanischen Oppositionsführer

Beide Länder schließen sich damit den USA, Kanada und einer Reihe südamerikanischer Länder an, die sich offiziell hinter Guaido gestellt haben. Der oppositionelle Parlamentspräsident hatte sich vergangene Woche im Machtkampf mit dem linksnationalistischen Staatschef Nicolas Maduro zum Interimspräsidenten erklärt. Der Ausgang des Machtkampfs in dem südamerikanischen Krisenstaat ist offen.
 
Russland und China blockierten am Samstag im UN-Sicherheitsrat eine von den USA vorgeschlagene Erklärung zur Unterstützung Guaidos. Mehrere EU-Staaten, darunter Deutschland, setzten Maduro eine Frist von acht Tagen, um Neuwahlen auszurufen. Andernfalls würden auch sie Guaido anerkennen.
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