Jasmin: Es war ein Wunder

Keine Erinnerung an Unfall

Jasmin: Es war ein Wunder

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Sie wäre fast ertrunken - Erinnert sich an nichts.

„Ich kann mich an nichts mehr erinnern“, flüstert Jasmin leise in ihrem Krankenbett im Spital von Luzern. „Ich weiß auch gar nicht mehr, wie ich zu dem Fluss kam. Ich bin ja schon 1.000-mal von Brücken ins Wasser gesprungen, und immer ist es gut gegangen.“ Doch jetzt fragt sich die Sekretärin selbst: „Bin ich gefallen oder gesprungen? Keine Ahnung.“ Nur eines weiß die schöne Oberösterreicherin aus Wels genau: „Ich bin allen so dankbar. Es ist ein Wunder.“

Das sagen alle: Ihr Schweizer Freund Remo, der tatenlos zusehen musste, wie seine hübsche Freundin am Samstag im Muotabach kilometerweit abgetrieben wurde. Natürlich auch Ersthelfer Edgar Betschart, der nicht aufgab und die Frau, die 20 Minuten lang im Wasser war und die sich nicht mehr regte, 35 Minuten unablässig reanimierte, bis sie in stabilem Zustand ins Spital nach Luzern gebracht werden konnte. Als Nächstes die Ärzte auf der Intensivstation, die Jasmin schon für tot erklären wollten – als die 36-Jährige die Augen öffnete und mit einem Handdruck signalisierte, dass sie leben will – und lebt. Und wieder Remo, der die erlösende Nachricht per Handy verbreitet: „Jasmin kann schon wieder gehen und essen. Sie erkennt ihre Umgebung und trägt keine bleibenden Schäden davon.“

Gefallen, gesprungen? Wie berichtet, sind der Dachdecker und Jasmin erst seit wenigen Monaten zusammen. Am Samstag dann der Ausflug ins Muotatal. Remo holte etwas zu essen. Als er zurückkam, stand seine Schöne am Ufer und fragte ihn: „Schatz, kann ich da hinein?“ Remo soll verneint haben. Doch da war es auch schon passiert: Ist sie gefallen oder gesprungen?

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