In den USA
Knacki bekämpft Häfen-Vergewaltiger
T-Bone kann selbst hart gesottene Ganoven das Fürchten lehren. Der 1,95 Meter große Hühne diente bei den US-Marines, ist ausgewiesener Kampfkunstexperte. Am Körper trägt er Dutzende Narben, die von potenziell tödlichen Gefängniskämpfen zeugen. Doch T-Bone nutzt seine Fähigkeiten zum Guten: Er beschützt schwächere Gefangene. Ohne seine Protektion würden Stärkere sie vergewaltigen.
"Er ist der ultimative Gladiator", sagt Shaun Attwood, der T-Bone bei einem Gefängnisaufenthalt kennengelernt hatte. Der Ex-Marine habe in der Haft zum christlichen Glauben gefunden und sich den Schutz von Schwächeren zur Aufgabe gemacht. Und dafür begab er sich selbst in Todesgefahr, wie T-Bone dem Vice-Magazin erzählte.
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Seit 1996 setzte sich T-Bone für andere ein. Damals beobachtete er, wie ein 18-Jähriger vergewaltigt wurde. "Das kommt sehr häufig vor und passiert auf verschiedene Arten. Als ich in einem bestimmten Gefängnis hier in Arizona saß, wurde jede Nacht jemand vergewaltigt." Der Ex-Marine konnte nicht mehr länger tatenlos zusehen und nahm jene unter seinen Schutz, die sonst keine Chance gehabt hätten. "Mein Glaube an Gott gibt mir die Kraft, durch Seinen Geist alles zu tun", so T-Bone. Er musste seit seinem Feldzug gegen Vergewaltiger einiges einstecken, entging nur um Haaresbreite selbst einer Sex-Attacke:
"Sie begannen, meine Hose herunterzuzerren und ich konnte nichts dagegen tun. Einer zückte einen Besenstiel, dessen Ende wie ein Penis aussah." Nur durch Zufall kamen in jenem Moment andere Häftlinge vorbei und retteten T-Bone.
T-Bones Botschaft an die Politik: "Das Gefängnissystem hier hat keinen Platz für Gott. Das muss sich ändern, denn Gott ist die Liebe, und wo Liebe ist, da ist auch Frieden."
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