Krieg in Syrien: Erneut Zittern um kleinen Omran

Syrischer Bub in Arrest

Krieg in Syrien: Erneut Zittern um kleinen Omran

Aktivisten sind besorgt. Assad könnte die Familie unter Arrest gestellt haben.

Sein Bild ging um die Welt. Im Sommer 2016 sollen vermutlich russische Jets einen Luftangriff auf Aleppo geflogen haben. Mittendrin war der kleine Omran. Der syrische Bub saß verletzt in einem Krankenwagen. Sein kleiner Körper war bedeckt von Dreck und Staub. An seinem Kopf klaffte eine Wunde. Blut bedeckte sein halbes Gesicht. Seine Augen starrten ins Leere. Sein Schicksal wurde zum Sinnbild des blutigen Krieges in Syrien.

Nun wird über den Verbleib des Jungen gerätselt. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sollen sich Omran und seine Familie in der Gefangenschaft von Syriens Machthaber Baschar al-Assad befinden. Der Diktator soll sie unter Hausarrest gestellt haben. Der amerikanische TV-Sender "Fox News" sprach mit dem Fotografen und Aktivisten Mahmoud Raslan. Er schoss damals das Bild von Omran. "Ich habe den Kontakt zu Omrans Familie im vergangenen Jahr verloren, als wir gezwungen wurden, Aleppo zu verlassen. Assads Miliz war gekommen und seine Familie wurde in Hausarrest gebracht, wo sie nicht von westlichen Medien erreicht werden konnte", erklärt er. Zudem soll ihr Aufenthaltsort geändert worden sein und sie soll bewacht werden.

Wie Raslan weiters erzählt, hätten Verwandte Omrans im Februar bestätigt, dass sich die Familie noch unter Arrest befände.



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