Benghazi

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Rebellen nahmen Gaddafi-Anhänger fest

Sie sollen einer "geheimen Zelle" von Saboteuren angehören.

ie libyschen Aufständischen haben in ihrer Hochburg Benghazi (Bengasi) Dutzende mutmaßlicher Anhänger des Machthabers Muammar al-Gaddafi festgenommen. Diese gehörten einer "geheimen Zelle" von 130 bewaffneten Saboteuren an, die Angriffe im Osten Libyens geplant hätten, meldeten die lokalen Medien der Rebellen am Dienstag.

Regierung: NATO soll Gaddafi-Kinder im Visier haben

Ein Regierungsbeamter in Tripolis behauptete unterdessen, der libysche Geheimdienst habe durch ein abgehörtes Telefonat erfahren, dass die NATO Luftangriffe auf die Häuser aller Kinder Gaddafis sowie mehrerer hochrangiger Funktionäre plane.

In Tunesien war am Montagabend die Ankunft eines Sondergesandten Gaddafis vermeldet worden. Er traf in Tunis mit Vertretern der Übergangsregierung zusammen - zwei Tage, nachdem diese den Vorsitzenden des Übergangsrates der libyschen Rebellen, Mustafa Abdul Jalil, empfangen hatten.

Der Vorsitzende des Rebellen-Exekutivrats für außenpolitische Angelegenheiten, Mahmud Jibril, traf am Dienstag zu zweitägigen politischen Gesprächen in Peking ein. Das wurde offiziell in Peking mitgeteilt. China hat Ölinteressen in Libyen und spricht derzeit mit beiden Seiten. Im UNO-Sicherheitsrat hatte sich China bei der Abstimmung über den Militäreinsatz enthalten. Nach Beginn des Bürgerkrieges hatte China 36 000 Chinesen aus Libyen geholt, die dort in der Öl-, Telekom-, Bau- und Bahnwirtschaft arbeiteten.



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