NATO führt Kommando gegen Gaddafi

Einigung

NATO führt Kommando gegen Gaddafi

Die 28 Mitgliedstaaten haben nun eine Einigung erzielt.

Die NATO hat sich auf die vollständige Übernahme des Kommandos des Militäreinsatzes in Libyen geeinigt. Die Botschafter der 28 NATO-Mitgliedsländer hätten vereinbart, dass die Allianz das Kommando über alle Militäreinsätze in dem nordafrikanischen Land übernehme, sagte ein NATO-Vertreter am Sonntagabend nach dem Treffen der Botschafter in Brüssel. Die Luftangriffe zur Durchsetzung der Flugverbotszone über Libyen hatten vor gut einer Woche unter der Führung der USA, Frankreichs und Großbritanniens begonnen.



Leichen platziert
US-Verteidigungsminister Robert Gates hatte Gaddafi zuvor vorgeworfen, Leichen an Angriffszielen der internationalen Militärkoalition platziert zu haben. Damit solle der Eindruck erweckt werden, die internationale Militärintervention fordere zivile Opfer.

Erfolge der Rebellen
Unter dem Schutz der Kampfjets der internationalen Koalition zur Durchsetzung des Flugverbots stoßen die Aufständischen in Libyen nach Westen vor. Nach Angaben der BBC haben die Regimegegner den Ölhafen Brega eingenommen. Offenbar hatten die Gaddafi-Truppen in der eher dünn besiedelten Region um Brega keinen Widerstand geleistet. Ein Reporter des Senders im 80 Kilometer entfernten Ajdabiya sprach am Sonntag von glaubwürdigen Angaben der Aufständischen.

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