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Streit um Militäreinsatz in Libyen hält an

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US-Präsident Obama steht auch in der eigenen Partei in der Kritik.

Die Beteiligung an dem Militäreinsatz in Libyen sorgt in den USA weiterhin für innenpolitischen Streit. Vor allem oppositionelle Republikaner werfen US-Präsident Barack Obama zunehmend vor, seine Ziele für die Mission nicht klar genug darzustellen, wie das "Wall Street Journal" am Mittwoch berichtete.

Dreistellige Millionenbeträge für Tomahawk-Einsatz
Vermehrte Kritik lösen auch die hohen Kosten für den Einsatz aus. Allein die bisher auf libysche Ziele abgeschossenen Tomahawk-Raketen haben einen Wert in dreistelliger Millionenhöhe. Mit dieser Ausgabe habe sich das von hohen Staatsschulden geplagte Land übernommen, sagte der republikanische Abgeordnete Ron Paul aus Texas. Der Einsatz könnte so teuer werden, dass die US-Regierung den Kongress bald um weitere Mittel bitten könnte, schrieb die Zeitung weiter.

Kongress wurde nicht gefragt
Auch innerhalb der demokratischen Partei von Obama gebe es Zweifler an der Libyen-Mission, hieß es weiter. Einige halten den Einsatz für unrechtmäßig, weil der Präsident ihrer Meinung nach zunächst die Zustimmung vom Kongress hätte einholen müssen. Über die Auslegung eines entsprechenden Verfassungsartikels, nach dem nur der Kongress einen Krieg erklären darf, wird in den USA seit Jahrzehnten gestritten.

Obama sollte am Donnerstag von seinem sechstägigen Aufenthalt in Lateinamerika zurückkehren. Bereits während der Reise hatte er die Militäroperation mehrfach verteidigt. "In wenigen Tagen werden wir sagen können, dass wir das Ziel einer Flugverbotszone erreicht haben. Auch werden wir sagen können, dass wir eine unmittelbar bevorstehende Tragödie verhindert haben", sagte er am Dienstagabend (Ortszeit) in San Salvador.

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So tobt der Krieg in Libyen

Ein Panzer, der nach einem Luftangriff der Koalitionsstreitkräfte in Flammen aufgeht.

Ein Rebell gestikuliert vor brennenden Autos.

Die Folgen einer gewaltigen Explosion nach einem Luftangriff.

Ein Widerstandskämpfer schaut auf die Brände.

Ein weiterer Panzer, der nach einem Angriff in Flammen aufgeht.

Ein Rebell gestikuliert vor brennenden Autos.

Ein Kampfflugzeug wird am Stadtrand von Benghazi von Anti-Gadhafi Truppen abgeschossen.

Brennend fällt es in die Tiefe...

...und rast auf den Boden zu.

Das kleine Schwarze links vom Jet dürfte der hinabfallende Pilot sein.

Ein riesiger Feuerball tritt an der Stelle hervor,...

...an der der abgeschossene Jet eingeschlagen hatte.

Eine weitere Rauchwolke in Folge einer Explosion.

Viele Busse werden am Stadtrand von Benghazi...

...in Brand gesteckt.

Einige Fahrzeuge, die von der Luft aus angegriffen wurden, gehen in Flammen auf.

Wieder eine enorme Rauchwolke.

Ein Mann posiert stolz vor einem der brennenden Busse.

Zahlreiche Autos wurden von den Rebellen nierdergebrannt.

Riesige Rauchwolken wohin man nur blickt.

Der Militärschlag gegen Libyen hat begonnen

Die britische Royal Air Force beim Abflug.

Die französische Luftwaffe vor dem Abflug zur Mission Libyen.

Zwei italienische Eurofighter.

Ein Mirage 2000 Flieger als Libyen-Rückkehrer.

Ein Pilot sitzt im Cockpit eines kanadischen CF-18A Fliegers am NATO Flugstützpunkt in Trapani, Italien.

Ein französicher Mirage 2000 Flieger.

Deutsche "Tornado fighters" parken auf der Rollbahn des italienischen Luftstützpunktes.

Der französische Flugzeugträger Charles De Gaulle.

Der französische Flugzeugträger Charles De Gaulle.

Ein französischer Rafale Düsenjäger mit der Munition unter dem Tragflügel.

Ein Typhoon Luftfahrzeug.

Ein dänisches F-16 Luftfahrzeug beim Nato Luftstützpunkt in Sigonella, Italien.

Rafale Kampfjet im Einsatz.

U.S. U-Boot USS.

Ein F-16 Düsenjäger fliegt über den NATO Flugstützpunkt Aviano in Italien.

Ein RAF Tornado GR4 wird für die Inbetriebnahme hergerichtet.

Ein RAF Tornado GR4 wird für die Inbetriebnahme hergerichtet.

Ein RAF Tornado GR4 in der Luft.

Ein dänischer F-16 Kampfjet hebt vom NATO Stützpunkt Sigonella ab.

Die U.S. Air Force.

Ein dänischer F-16 Kampfjet beim Abflug vom italienischen NATO Stützpunkt.

Der französische Flugzeugträger Charles De Gaulle verlässt den Hafen von Toulon.

Ein britisches RAF Tornado GR4 Kampfflugzeug beim Abheben.

Ein britisches RAF Tornado GR4 Kampfflugzeug beim Abheben.

Zwei britische RAF Tornado GR4 Kampfflugzeuge werden für den Abflug vorbereitet.

Die spanische Luftwaffe ist auch im Einsatz.

Der französische Flugzeugträger Charles De Gaulle.

Eine Tornado GR4 Luftwaffe hebt gerade in England ab.

Die U.S. Air Force auf dem Weg nach Libyen.

Eine französiche Luftwaffe beim Abheben von einer Militärbasis in Frankreich.

Das U-Boot USS Florida.

Ein britisches RAF Tornado GR4 Kampfflugzeug beim Abheben Richtung Libyen.

Bilder der Zerstörung aus Libyen

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