Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:55 Uhr: Erdbeben der Stärke 4,3 im Raum Nassfeld

Im Raum Nassfeld im Grenzgebiet zu Italien hat sich in der Nacht auf Freitag ein Erdbeben ereignet. Wie der Österreichische Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik meldete, wies das Beben um 01.45 Uhr eine Magnitude von 4,3 auf und war im südlichen Kärnten deutlich zu spüren. Es könnte bei dieser Stärke vereinzelt zu leichten Schäden kommen, hieß es weiter.

2:25 Uhr: Zustand des saudi-arabischen Bloggers Badawi schlecht

Der Gesundheitszustand des zu tausend Peitschenhieben verurteilten saudi-arabischen Bloggers Raif Badawi gibt nach Angaben seiner Frau Anlass zur Sorge. Ihr Mann leide an Bluthochdruck, und eine weitere Runde der Strafe könne ihn noch weiter schwächen, sagte Ensaf Haidar am Donnerstag im kanadischen Ottawa vor Journalisten. "Sein Zustand ist schlecht, und er wird immer schlechter", sagte sie an der Seite von kanadischen Abgeordneten und Vertretern von Amnesty International. "Ich bin sehr besorgt um ihn." Badawi war wegen Beleidigung des Islam zu der Auspeitschung sowie zu zehn Jahren Haft verurteilt worden.

 

 

Am Freitag könnten ihm erneut 50 Peitschenhiebe drohen, nachdem sie zuvor wegen gesundheitlicher Bedenken ausgesetzt worden waren. "Kein Mensch kann jede Woche 50 Hiebe ertragen", sagte Badawis Frau, die mit ihren drei Kindern nach Kanada geflohen war. Der Blogger hatte sich für eine Diskussion über das Verhältnis zwischen Staat und Religion in Saudi-Arabien eingesetzt. Dafür wurde ihm Beleidigung des Islam vorgeworfen. Sein Schicksal sorgt derzeit international für Bestürzung und Anteilnahme. 

1:25 Uhr: Google konnte Erwartungen trotz Milliardengewinns nicht erfüllen

Google baut seinen Gewinn kräftig aus und verdient Milliarden, doch die hohen Erwartungen der Wall Street kann der Internet-Riese nicht erfüllen. Google steigerte seinen Überschuss im vierten Quartal im Jahresvergleich um 41 Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar (4,23 Mrd. Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten mit mehr gerechnet. Die Aktie fiel nachbörslich zunächst um etwa zwei Prozent, fing sich dann aber rasch wieder und notierte zuletzt nur noch knapp im Minus. Seit Jahresbeginn ist der Kurs um gut fünf Prozent gesunken.

 

 

Der Umsatz des Internetkonzerns blieb mit einem Anstieg um 15 Prozent auf 18,1 Milliarden Dollar im Schlussquartal ebenfalls unter den Markterwartungen. Die wichtigste Einnahmequelle Online-Werbung verliert an Dynamik. Google hatte im vierten Quartal 14 Prozent mehr bezahlte Klicks als im Vorjahr. Das Wachstum schwächt sich damit weiter ab, im Vorquartal war das Plus noch bei 17 Prozent gelegen. Zudem spült die Werbung weniger in die Kasse; der durchschnittliche Preis pro Anzeige ging um drei Prozent zurück. 

0:35 Uhr: Lateinamerikanische Staaten forderten Ende des US-Embargos gegen Kuba

Die Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten (CELAC) hat zum Abschluss ihres Gipfels in Costa Rica ein Ende des US-Wirtschaftsembargos gegen Kuba gefordert. In einer gemeinsamen Erklärung verurteilte die Gruppe von 33 Staaten am Donnerstag die Blockade und rief US-Präsident Barack Obama zu einem Stopp der Handelsbeschränkungen auf. Gleichzeitig begrüßten die Staats- und Regierungschefs der Region die jüngste Annäherung zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten. Der Karibikstaat und die USA hatten Mitte Dezember überraschend die Normalisierung ihrer Beziehungen nach mehr als 50 Jahren diplomatischer Eiszeit eingeleitet. Die Verhandlungen dazu wurden in der vergangenen Woche in Havanna aufgenommen. Sie sollen bald in Washington fortgesetzt  

0:05 Uhr: Auch US-Senat stimmte für Bau der Keystone-Ölpipeline: Obama kündigt Veto an

Nach dem Repräsentantenhaus hat auch der Senat in Washington für den unverzüglichen Bau der umstrittenen Ölpipeline Keystone XL von Kanada an die US-Golfküste gestimmt. Die Kongresskammer verabschiedete das Gesetz am Donnerstag mit 62 zu 36 Stimmen. Dabei schlossen sich acht Senatoren aus dem Lager von Präsident Barack Obamas Demokraten der republikanischen Mehrheit an.

 

 

Obama hat mit einem Veto gegen das Gesetz gedroht. Keystone XL soll von der kanadischen Provinz Alberta, die über eines der größten Teersandvorkommen der Welt verfügt, über insgesamt 1.900 Kilometer bis zu den Raffinerien im US-Staat Texas führen. Umweltschützer warnen vor katastrophalen Folgen möglicher Lecks. Sie monieren außerdem, dass bei dem komplizierten Verfahren zur Ölgewinnung aus Teersand zu viel Treibhausgase freigesetzt würden. Obama hatte das Projekt auf Eis gelegt.  

23:30 Uhr: Amazon begeistert Börse auch mit gesunkenem Gewinn

Der weltgrößte Online-Einzelhändler Amazon hat im vergangenen Weihnachtsgeschäft zwar weniger verdient, begeistert die Börsianer aber trotzdem. Der Gewinn sank im Jahresvergleich um gut zehn Prozent auf 214 Millionen Dollar (188,65 Mio. Euro). Das Ergebnis übertraf dennoch deutlich die Erwartungen des Marktes; die Aktie sprang am Donnerstag nachbörslich zeitweise um mehr als acht Prozent hoch. Die Anleger störte auch nicht, dass der Umsatz mit einem Plus von 15 Prozent auf 29,33 Milliarden Dollar die Prognosen der Analysten verfehlte.

 

 

Amazon investiert traditionell viel in den Ausbau des Geschäfts und fährt deshalb bestenfalls schmale Gewinne ein. Im Quartal davor hatte zudem eine Abschreibung auf das gefloppte erste eigene Smartphone Fire Phone die Bilanz verhagelt. Im gesamten Jahr gab es trotz der schwarzen Zahlen zum Jahresausklang einen Verlust von 241 Millionen Dollar. Das Jahr 2013 hatte Amazon noch mit einem Gewinn von 274 Millionen Dollar abgeschlossen. 

22:55 Uhr: "Terminator 5": Arnie bekämpft – sich selbst....

Erste Details des mit Spannung erwarteten Comebacks von Arnold Schwarzenegger als Kampfroboter aus der Zukunft werden bekannt. In einem Teaser-Trailer wurden weitere dramatische Sequenzen der fünften Folge des düsteren Sci-Fi-Thrillers, "Terminator Genisys", veröffentlicht.

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Terminator: Alter Arnie gegen jungen Arnie...

Und siehe da: In einer Szene trifft der nun sichtlich gealterte Arnie auf sein jüngeres Pendant aus dem ersten Terminator-Flm. "Alter Arnold gegen jungen Arnold", beschrieb People die Kampfszene trocken.   

22:45 Uhr: Rätselraten um Hillary: Verschiebt Demokraten-Favoritin Kampagnenstart in den Sommer?

Enthüllung durch das Polit-Portal "Politico": Die Ex-Außenministerin soll gerade ernsthaft überlegen, ihre für den April erwartete, offizielle Ankündigung einer Präsidentschaftskandidatur um drei Monate auf Juli zu verschieben. Das Kalkül von Hillary Clinton (67): Sie habe innerhalb der Demokraten-Partei praktisch keine Konkurrenz und wolle eine Weile von den Seitenlinien zusehen, wie sich Republikaner-Kandidaten gegeneinander aufreiben, nachdem bereits jetzt ein heftiges Duell zwischen Mitt Romney, Jeb Bush und weiteren konservativen Kalibern tobt. Clinton, die derzeit in allen Umfragen überlegen führt, hätte mit der Verschiebung des Wahlkampfstarts auch mehr Zeit, die zentrale Botschaft ihrer "Hillary 2016"-Kampagne zu verfeinern. Ihr Team könnte sich dazu hinter den Kulissen besser warmlaufen.

 

 

Den Demokraten dürfte der Schritt, so ihn Clinton durchzieht, sauer aufstoßen: Zu lange wäre die Ungewissheit, ob die Ex-First-Lady tatsächlich ihre Partei in die Wahlen um die Obama-Nachfolge führen wolle. Wähler könnten ihr verübeln, dass sich die Star-Politikerin ihrer Sache zu sicher wäre und die Partei-internen Primaries als "Krönungsfeier" missverstehe – ähnlich wie 2008, als sie am Ende Senator Barack Obama ausbremste... 

22:30 Uhr: Jockey quälte Rennpferd mit Elektroschocks: Verhaftet 

Riesenaufregung und ein Sturm der Entrüstung bei Tierschützern nach einem Betrugsskandal bei einem Pferderennen in Texas: Der Jockey Roman Chapa (43) hielt in der Hand ein Gerät mit Schrauben, mit dem er seinem Pferd offenbar Stromstöße versetzte. Er lag bei dem Rennen mit einem Preisgeld von 50.000 Dollar zuerst abgeschlagen an fünfter Stelle, als sein Pferd "Quiet Acceleration" nach einem Wahnsinnssprint mit halber Länge siegte.

 

 

Die Tierquälerei flog auf nach einem Foto, wo das Gerät deutlich sichtbar war. Der ertappte Jockey, der bereits früher wegen Betrügereien überführt worden war, behauptete zunächst, das Foto wäre mit Photoshop manipuliert worden. Er wurde verhaftet, gegen 10.000 Dollar Kaution auf freien Fuß gesetzt. 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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