Machete

Italien

Macheten-Mann hackt Lokführer Arm ab

Drei Mitglieder einer Bande wurden beim Schwarzfahren erwischt.

Drei Jugendliche aus El Salvador sind in Mailand festgenommen worden, weil sie einen Schaffner in einem Zug mit einer Machete angegriffen und schwer verletzt haben. Ein Kollege des Schaffners wurde ebenfalls verletzt. Der Fall löste in Italien scharfe Debatten über die öffentliche Sicherheit angesichts der zunehmenden Migrationswelle aus.

Der 32-jährige Schaffner wurde von den Verdächtigen auf dem Bahnhof Villapizzone im Norden Mailands umringt und attackiert, weil er deren Tickets kontrollieren wollte. Der Mann versah in einem Zug Dienst, der die Mailänder Expo mit dem Zentrum der lombardischen Hauptstadt verbindet. Er musste mit einer schweren Verletzung am linken Arm behandelt werden. Die Ärzte versuchten, den Arm in einer acht Stunden dauernden Operation zu retten.

Gewaltbereite Bande
Die Festgenommenen gelten als Mitglieder einer gewaltbereiten südamerikanischen Bande. Der Präsident der Lombardei, Roberto Maroni, besuchte den Verletzten und forderte, dass Polizeibeamte in Zügen auch dazu berechtigt sein sollen, von Schusswaffen Gebrauch zu machen. Außerdem brauche es in den Zügen insgesamt mehr Polizei, erklärte Maroni.

Der Vizepräsident des Mailänder Gemeinderats, Riccardo De Corato, rief Bürgermeister Giuliano Pisapia auf, Aufseher in den Bahnhöfen einzusetzen. Die rechtskonservative Forza Italia klagte, dass die Sicherheitsvorkehrungen in der Metropole Mailand, die während der Expo von Millionen Menschen besucht werde, unzulänglich seien.

VIDEO: Hier wird der Täter abgeführt



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