Mädchen (13) fühlt sich schlecht – wenig später ist es tot

Drama am Neujahrstag

Mädchen (13) fühlt sich schlecht – wenig später ist es tot

Ihre Mutter ist verzweifelt. Vor wenigen Tagen war Maisy noch kerngesund.

„Ich dachte, meine Tochter hätte einen harmlosen Bazillus“, erzählt Sharon Strokes gegenüber „Wales Online“. „Ich dachte, Maisy müsste das einfach ausschlafen, aber dann wurde unser Leben zur Hölle.“
 
Der Zustand der 13-Jährigen verschlechterte sich zunehmend, Maisy wurde noch in der Nacht ins Krankenhaus eingeliefert. „Dort wurde gesagt, sie habe eine Meningitis", berichtet die Waliserin. Der Zustand des Mädchens verschlechterte sich aber weiter, Maisys Herz versagte. Die Ärzte kämpften noch 35 Minuten um das Leben der Dreizehnjährigen, alle Hilfe blieb aber umsonst. Das Mädchen starb noch in der Nacht.
 

Mutter will andere Eltern warnen

Sharon Strokes will nun andere Eltern warnen. „Niemand glaubt, dass sie jemals ihr Kind verlieren würden. Meningitis und Sepsis sind aber so hinterhältig und so, so tödlich. Maisy ging es vor wenigen Tagen noch völlig okay, sie hatte nicht einmal Fieber. Dann kämpfte sie plötzlich um ihr Leben – einfach so.“ Sie selbst habe die Symptome falsch bewertet und tragischerweise keinen Arzt aufgesucht.
 
Eine Meningitis ist eine Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute. Sie kann durch Viren, Bakterien oder andere Mikroorganismen verursacht werden. Die häufigsten Symptome sind Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit, verbunden mit Fieber. Eine bakterielle Meningitis verläuft hingegen unbehandelt fast immer tödlich. 


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