Mexiko

Marine rettet Fischer nach 4-wöchiger Irrfahrt

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Das Boot  trieb manövrierunfähig im Pazifik, 260 km von der Küste entfernt.

Glückliches Ende einer wochenlangen Irrfahrt: Vier Fischer trieben seit Anfang Oktober ohne Treibstoff im Pazifik, nun sind sie von der mexikanischen Marine gerettet worden. Die Männer aus Ecuador und Kolumbien wurden am Samstag in Sicherheit gebracht, wie die Marine am Montag mitteilte.

Ein Patrouillenboot habe die vier Fischer etwa 260 Kilometer südwestlich der mexikanischen Südküste aufgegriffen. Die Besatzung eines Flugzeugs hatte das Fischerboot demnach in der Nacht auf Samstag entdeckt. Die Insassen im Alter zwischen 26 und 42 Jahren winkten mit ihren Armen, um auf sich aufmerksam zu machen.

Die Fischer hatten ihre Reise nach eigenen Angaben am 24. September im ecuadorianischen Esmeraldas begonnen. Anschließend seien sie vom Kurs abgekommen, berichteten die Männer. Beim Versuch, in den Hafen zurückzukehren, sei ihnen Anfang Oktober der Treibstoff ausgegangen. Ihr Boot sei dann von der Strömung weiter nach Norden in mexikanische Gewässer getrieben worden. Die Fischer seien zwar äußerst dehydriert, ansonsten aber wohlauf, erklärten die Rettungskräfte. Die Geretteten wurden den Behörden im mexikanischen Bundesstaat Chiapas überstellt.

Der Fall weckt Erinnerungen an den dramatischen Überlebenskampf des Fischers Jose Salvador Alvarenga, der eine 13-monatige Odyssee auf hoher See überlebt hatte. Der aus El Salvador stammende Fischer war von Mexiko aus zur Haifischjagd aufgebrochen und nach einer Motorpanne hilflos auf dem Pazifik getrieben, bis er schließlich im Jänner 2014 auf den 12.500 Kilometer entfernten Marshall-Inseln strandete. Seine schier unfassbare Geschichte stieß auf Zweifel, doch der Fischer bestand einen Test mit einem Lügendetektor. Zudem bestätigte ein Expertengutachten seine Schilderungen.

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