Katastrophen-Alarm
Mega-Brand in Mecklenburg-Vorpommern: 900 Personen evakuiert
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Es sind dramatische Szenen: Ein regelrechtes Flammen-Inferno bedroht im deutschen Mecklenburg-Vorpommern mehrere Ortschaften. Rund 900 Personen aus mehreren Dörfern mussten bereits evakuiert werden.
Ausgebrochen ist der Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern. Sonntagabend wütete der Brand auf einer Fläche von ca. 432 Hektar.
900 Personen evakuiert
In den Orten Alt Jabel und Hohen Woos mussten die Menschen zuerst ihr Zuhause verlassen. Besonders tragisch: Ein Ferienlager mit 100 Kindern musste ebenfalls evakuiert werden. Montagmorgen wurden die Ortschaften Jessenitz und Trebs evakuiert.
Die verbliebenen Personen wurden von den Einsatzkräften dazu aufgefordert, die Türen und Fenster geschlossen zu halten sowie Lüfungs- oder Klimageräte abzuschalten.
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Mega-Waldbrand lässt sich kaum unter Kontrolle bringen
Der Wind bereitet den 350 Feuerwehreinsatzkräften starke Probleme bei der Bekämpfung der der Flammen, da das Feuer dadurch immer wieder angefacht wird. Das Feuer breitet sich dadurch besonders schnell aus. Die Feuerwehr richtete eine sogenannte Riegelstellung ein, um Ortschaften vor dem Flammen-Inferno zu schützen: Alle zwanzig Meter werden Feuermänner platziert, die mit einem Wasserstrahl eine regelrechte Wasserwand erzeugen, die die Hitze eindämmt und weitere Funken löscht.
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Gefahr auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz
Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz soll "Munition allen Kalibers" dicht unter der Erdoberfläche liegen. Daher müssen die Einsatzkräfte einen Sicherheitsabstand von 1.000 Metern einhalten.
Die Brandursache ist nach wie vor unklar. Die Behörden gehen aktuell jedoch von Brandstiftung aus.
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