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Kambodscha

Mönche verteidigen Goldschatz gegen Armee

Regierungstruppen konnten Gold im Wert von etwa 27,6 Mio. Euro nicht bergen.

Ein angeblicher Goldschatz der Roten Khmer hat zu Auseinandersetzungen von Mönchen und Dorfbewohnern gegen Regierungstruppen geführt. Wie nationale Medien in Kambodscha am Montag berichteten, soll eine Tonne Gold im Wert von etwa 38 Millionen Dollar (27,6 Mio. Euro) unter einer Pagode auf einem Tempel-Gelände in Pailin in West-Kambodscha verborgen lagern.

Regierungstruppen
Nach einem anonymen Hinweis auf das Gold wurden am Samstag und Sonntag Regierungstruppen losgeschickt. Sie sollten das Edelmetall in Staatseigentum überführen. Das scheiterte allerdings am Widerstand der Mönche, wie der stellvertretende Tempel-Chef, Nhim Sothon, sagte: "Unsere Mönche haben es beschützt und sie nicht hinein gelassen."

Während der Schreckensherrschaft der Roten Khmer in Kambodscha (1975-1979) wurden die Tempel der Mönche als Gefängnisse und Hinrichtungsstätten umfunktioniert. Insgesamt kamen unter dem Regime der Roten Khmer über 1,7 Millionen Menschen ums Leben. Ihr Ziel war eine kommunistische Agrargesellschaft.



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