Nach Explosionen: Alle Metro-Stationen in St. Petersburg geschlossen

Zehn Tote

Nach Explosionen: Alle Metro-Stationen in St. Petersburg geschlossen

Zehn Tote und 50 Verletzte - Explosion zwischen zwei Stationen.

Bei einer Sprengstoffexplosion in der U-Bahn der russischen Stadt St. Petersburg sind mindestens zehn Menschen getötet worden. Das teilte das russische Anti-Terror-Komitee am Montag mit. Etwa 50 Menschen seien verletzt worden. Alle U-Bahn-Stationen wurde geschlossen, meldete die Agentur Interfax.

Den Angaben nach explodierte ein Sprengsatz in einem Zug auf der Fahrt zwischen zwei Stationen im Zentrum. Dabei handelte es sich um die Stationen Sennaja Ploschtschad und Technologistschesky Institut, wie RIA Novosti meldete.

Präsident Wladimir Putin war am Montag in St. Petersburg, hielt sich aber nach Angaben seines Sprechers im Vorort Strelna auf.

Behördenquellen schätzten die Sprengkraft auf 200 bis 300 Gramm Dynamit.

Der genaue Hintergrund der Explosion war zunächst unklar. In der Vergangenheit hatte es mehrere Anschläge auf die U-Bahn in Moskau mit zahlreichen Toten gegeben. In St. Petersburg gab es bisher keine Anschläge.



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