Venezuela

Nach US-Angriff: Maduro offen für Gespräche

Venezolanischer Präsident bereit zu Zusammenarbeit

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat sich inmitten der Spannungen mit den USA offen für eine Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten gezeigt.

"Wo immer sie wollen und wann immer sie wollen", sagte Maduro am Donnerstag (Ortszeit) im Staatsfernsehen mit Blick auf mögliche Gespräche mit den USA über die Bereiche Drogenhandel, Öl und Migration.

Erste bekannte US-Angriff an Land  

Auf einen US-Angriff auf eine Hafenanlage angesprochen, der laut US-Präsident Donald Trump auf venezolanische Drogenboote abzielte, antwortete Maduro ausweichend. "Das könnte etwas sein, worüber wir in ein paar Tagen sprechen", sagte Maduro auf die Frage, ob er den Angriff bestätige oder dementiere. Es wäre der erste bekannte US-Angriff an Land gegen den Drogenhandel.

10. Jänner 2019
© HO / Venezuelan Presidency / AFP

Drogenschmuggler in der Karibik 

Maduro wird derzeit von Trump militärisch unter Druck gesetzt. Seit September greift die US-Armee immer wieder Boote angeblicher Drogenschmuggler in der Karibik und im Ostpazifik an. Dabei wurden bereits mehr als 100 Menschen getötet. Die USA brachten zudem Kriegsschiffe vor der venezolanischen Küste in Stellung.

Trump beschuldigt den linksnationalistischen Maduro, Drogenbanden zu kontrollieren und gezielt gegen die USA einzusetzen. Maduro wirft Trump vor, ihn stürzen zu wollen.

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