Bei Gala-Dinner in Wien
Neuer Wirbel um Jean-Claude Juncker
Mit einem feierlichen Abendessen hat am Montagabend das hochkarätig besetzte EU-Afrika-Forum in Wien begonnen. Nacheinander trafen zahlreiche europäische und afrikanische Staats-und Regierungschefs am Abend in der Spanischen Hofreitschule in der Wiener Innenstadt ein.
Afrika-Europa-Forum: Statement von Juncker
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Von zwei Mitarbeitern gestützt
Für Wirbel sorgte dabei EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Der Politiker musste beim Gala-Dinner erneut von zwei Mitarbeitern gestützt werden. Die Aufnahme erinnert dabei an den NATO-Gipfel im Juli dieses Jahres. FPÖ-Politiker Vilimsky hatte damals behauptet, Juncker sei betrunken zum Gipfel erschienen. Der 64-Jährige sprach hingegen von starken Schmerzen im Zuge seiner Ischias-Beschwerden.
Hier begrüßt Juncker Estlands Premier Juri Ratas
Am EU-Afrika-Forum nehmen Teilnehmer aus insgesamt 25 afrikanischen Staaten, darunter sieben Staats- und Regierungschefs, 13 europäische Staats-und Regierungschefs sowie EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker teil. Gastgeber des Forums ist Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gemeinsam mit Präsident Ruandas, Paul Kagame, als derzeitigem Vorsitzenden der Afrikanischen Union (AU).
Juncker schlägt mit Kroatiens Premier Andrej Plenkovic ein
Juncker: Machen es besser als die Chinesen
Am Dienstag stand dann wieder die Politik im Vordergrund. Juncker hat zum Beginn des EU-Afrika-Forums vor Journalisten betont, dass es um eine "partnerschaftliche Gleichberechtigung" beider Kontinente gehe. Auf die Frage, ob die EU im Vergleich zu China nicht zu spät komme, meinte Juncker: "Ja, aber wir machen es besser."
"Es ist nie zu spät", meinte der kroatische Premierminister Andrej Plenkovic. Auch wenn Migration offiziell nicht auf der Agenda steht, glaube er, es werde sehr schwierig, in den politischen Gesprächen nicht über ein für Europa so wichtiges Thema zu sprechen.
Juncker mit Kanzler Kurz und Ruandas Präsident Kagame
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