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Borderliner

Norwegerin wegen Kampusch ermordet

Ein psychotischer Mann hat seine Mutter erschossen und mit einer Motorsäge zerstückelt, weil sie sich nicht für sein Natascha Kampusch-Buch interessierte.

Ein psychisch schwer gestörter Norweger hat seine Mutter ermordet und zerstückelt, weil sie sich nicht für den Fall Kampusch interessierte. Dieses Motiv gab der 40-Jährige zur Eröffnung des Mordprozesses am Montag in Kristiansand an. Er gestand, seine Mutter im April vergangenen Jahres mit einer Pistole erschossen und dann mit einer Motorsäge zerstückelt zu haben.

Seine eigene Tochter
Er sei "in Zorn geraten", als er seiner Mutter ein Buch über die entführte und acht Jahre gefangen gehaltene Natascha Kampusch gezeigt habe - und auf völliges Desinteresse gestoßen sei. Er habe Kampusch in diesem Augenblick für seine eigene Tochter gehalten, sagte der Angeklagte. Den Mord bereue er.

Psychotisch wegen Drogen
Ein Gutachter erklärte, der Mann sei zum Tatzeitpunkt psychotisch gewesen. Die Staatsanwaltschaft will seine dauerhafte Unterbringung in einer geschlossenen Psychiatrie erreichen. Als wichtigen Grund für die massiven psychischen Störungen nannte der Gutachter die massive Einnahme von Drogen seit mehr als 20 Jahren.



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