Barack Obama

Terrorismus

Obama warnt vor IS-Anschlägen

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Der US-Präsident ist jedoch zufrieden mit den Fortschritten im Kampf gegen die Miliz.

US-Präsident Barack Obama hat vor weiteren Anschlägen der Extremistenmiliz Islamischer Staat gewarnt. Die Miliz sei zwar in Syrien und im Irak militärisch unter Druck, sie könnte aber weiterhin Attentate verüben, sagte Obama am Donnerstag. "Sie haben gesehen, wie viel Aufmerksamkeit sie mit kleineren Angriffen erhalten", sagte er.

Möglichkeit eines Anschlags real

"Die Möglichkeit, dass ein Einzeltäter oder eine kleine Gruppe ein Attentat verübt, bei dem Menschen ums Leben kommen, ist real." Zugleich äußerte sich Obama zufrieden mit den Fortschritten im Kampf gegen die Miliz in Syrien und im Irak. Die Erfolge der vergangenen beiden Jahre zeige, dass die Gruppe im Kampf besiegt werden könne. "Wir sind aber noch weit davon entfernt, Mossul und Raqqa zu befreien", fügte er an. Derzeit bereitet die irakische Armee die Rückeroberung von Mossul vor.

Kritik an Russland

Der US-Präsident kritisierte das russische Vorgehen im syrischen Bürgerkrieg. Die jüngsten Aktionen weckten Zweifel, ob es Russland und Syrien ernst mit Frieden sei, sagte Obama. Die USA seien weiterhin bereit, mit Russland zusammenzuarbeiten, um die Gewalt zu beenden und den Kampf gegen den IS und die radikal-islamische Al-Kaida zu verstärken. Bisher habe die Regierung in Moskau aber nicht die dazu nötigen Schritte eingeleitet. Er sei sich nicht sicher, ob man Russland oder dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vertrauen könne, fügte Obama an.

Russland kämpft in dem Bürgerkrieg auf der Seite der Regierung von Bashar al-Assad. Derzeit sind etwa 250.000 Menschen in der heftig umkämpften Metropole Aleppo eingeschlossen.

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